Erste Infos zu Castlevania DS aufgetaucht!

News vom 02-01-05
Uhrzeit: 1:48
Der Fürst der Finsternis entsteigt ein weiteres Mal seines modrigen Sarges... oder doch nicht? Wie Producer Koji Igarashi gegenüber der Electronic Gaming Monthly offenbarte, werden die Spieler im ersten Castlevania Teil für den Nintendo DS nicht mit der Belmont Familie gegen Drakula antreten, sondern erneut in die Rolle von Soma Cruz schlüpfen, dem Helden des letzten GBA-Teils Aria of Sorrow, welcher anders als die anderen Teile der Serie in der Zukunft, nämlich im Jahre 2036, spielte.

Nachdem er zwölf Monate zuvor seine Bestimmung, die Reinkarnation von Drakula zu werden, nicht erfüllt hatte, ist er nun auf der Flucht vor einem Kult, gegründet von einer gewissen Celia Fortner. Dieser glaubt an einen durch und durch gutmütigen Gott, welcher ohne das absolute Böse nicht existieren kann. Deswegen ist der Tod Somas für sie unausweichlich. Natürlich kann unser Held nicht ewig davonlaufen und klopft schon bald an die Tür des Hauptquartiers dieses mysteriösen Kultes. Dass er dabei auch an einem bekannten Schloss vorbeikommt, dürfte bei Castlevania selbstverständlich sein.
 
 

Soviel zur Story des Spiels, kommen wir zum Gameplay: Dieses präsentiert sich in klassischer Side-Scroller-Manier. Wie in den anderen Vertretern der Serie metzelt ihr euch durch untote Gegnerhorden und macht modrige Gemäuer unsicher. Damit ihr euch dort nicht verlauft, hilft wie immer die Übersichtskarte. Diese muss nun nicht mehr per Pausenmenü aktiviert werden, sondern steht dank zweitem Screen immer zur Verfügung. Das mag keine wahnsinnig einfallsreiche Nutzung des oberen Bildschirms sein, aber nützlich ist sie zweifellos.

Wer den Vorgänger kennt, dürfte sich auch daran erinnern, dass Soma die Seelen besiegter Gegner einfangen und so ihre Spezialfähigkeiten nutzen konnte, anstatt wie in anderen Castlevania Teilen Äxte, Weihwasser oder Kreuze einzusammeln. Selbstverständlich gibt es diese Möglichkeit auch beim neusten Part. Gegenüber dem Erstling wurden allerdings neue Waffen hinzugefügt und die Menge der einfangbaren Seelen erhöht.
 

 
Bis hierhin klingt alles zwar nach einer ordentlichen Kost Castlevania, aber wozu das Ganze auf dem Nintendo DS und nicht auf dem GBA? Die Übersichtskarte kann wohl kaum der einzige Grund sein. Und das ist sie glücklicherweise auch nicht, denn Konami nutzt auch den Touchscreen. Da man allerdings einen ständigen Mix aus Touchscreen- und Button-Bedienung vermeiden wollte, wird dieser lediglich beim sogenannten Magic Seal System verwendet. Dieses wird zur Bekämpfung von Endbossen verwendet: Ist der Lebensbalken des Gegners bei null angelangt, müsst ihr ein bestimmtes Symbol zeichnen, um diesen endgültig zu versiegeln. Macht ihr dabei einen Fehler, bekommt er einen Teil seiner Lebensenergie wieder zurück und der Kampf geht weiter. Mal sehen, wie sich die Anwendung dieses Systems im Spiel bewähren wird.

Grafisch präsentiert sich das Spiel in einem ähnlichen Stil wie die bisherigen GBA-Abenteuer oder der PlayStation Teil Symphony of the Night. Da der Nintendo DS laut Igarashi aber bessere 2D-Fähigkeiten als die PS one zu bieten hat, wird man versuchen, diese auch entsprechend auszunützen. Beim Sound will man natürlich ebenfalls alles aus der Hardware rausholen, um die grossen Unterschiede zum GBA deutlich zu machen. Für die musikalische Untermalung wird wieder einmal Komponistin Michiru Yamane (u.a. Castlevania: Symphony of the Night und Aria of Sorrow) verantwortlich sein.
 
 

Möglicherweise wird sogar ein Versus-Multiplayer-Modus enthalten sein, um die Fans, denen die GBA-Teile etwas zu wenig Spielumfang boten, länger für das Spiel begeistern zu können. Laut Igarashi ist das allerdings eine Frage des Zeitaufwandes. Auf jeden Fall verspricht er die Nutzung der Wireless-Fähigkeiten, damit die Spieler ihre gefangenen Seelen und Maps austauschen können.


Quelle: Electronic Gaming Monthly

 Autor:
Cyril Lutz 
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