Bizarre Creations Studio wird geschlossen

News vom 16-11-10
Uhrzeit: 21:49
Inzwischen hat Activision mehr oder weniger bestätigt, dass sie es für den bestmöglichen Schritt halten, das britische Entwicklerstudio Bizarre Creations zu schließen. Insgesamt müssen sich jetzt wohl rund 200 Mitarbeiter der britischen Firma eine neue Arbeitsstelle suchen. Vor gut drei Jahren, Ende 2007 hatte Activision das Studio übernommen. Sie taten dies, mit der Motivation nun auch eine gute, gewinnbringende Rennspielserie in ihrem Portfolio aufweisen zu können und da das Studio damals bereits Projekte wie die Projekt Gotham Reihe für Microsoft realisiert hatte, erschien dies als gute, lohnende Investition, in die sie auch bereitwillig gut 68 Millionen US Dollar steckten.
Seit der Übernahme jedoch blieben die gewünschten Erfolge für Activion eher aus. Das Rennspiel Blur beispielsweise erreichte bei weitem nicht den Erfolg, den der Publisher erwartet hatte. Auch von dem kürzlich erschienenen James Bond 007: Blood Stone schien sich Activsion mehr erwartet zu haben. Da allerdings inzwischen auch MGM Insolvenz angemeldet hat, steht es um weitere James Bond Videospieladaptionen eher schlecht - denn in den nächsten Jahren wird man auch nicht mit weiteren Kinofilmen um den Agenten rechnen können.
Neben den bereits erwähnten Titeln, zeigte sich Bizarre Creations auch unter anderem für Geometry Wars oder The Club verantwortlich.


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 Autor:
Barbara Bleier 
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