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Freshly Picked - Tingle´s Rosy Rupeeland - Leserwertungen

 Leserwertungs-Überblick:
Leserwertungen vorhanden: 6
Maximale Punktzahl: 8.8
Minimale Punktzahl: 7.9
Leserwertungsschnitt: 8.5
8.5
 
 Über Leserwertungen
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Leserwertung von Spider Karim
[02-03-2012 13:55] 
Selten habe ich ein so abgedrehtes Spiel gespielt, wie dieses. Dass das Spiel kein kommerziell Erfolg werden würde, war klar, dennoch bin ich froh, dass sich NoE trotzdem getraut hat diesen Titel hier zu veröffentlichen.

Alles fängt damit an, dass man als 35-jähriger 08/15-Bursch eines Tages dem Ruf einer Stimme folgt. Als ihm dann suggeriert wird, dass er in eine Art Paradies komm, sofern er in einen Brunen genug Rubine wirft und fortan sein Leben als "Tingle" weiterlebt, ist er hellauf begeistert.

Das Ziel ist also möglichst viele Rubine einzusacken. Moment, kann man das nicht auch bei Zelda? Kann man, allerdings gestaltet sich die Jagd nach den Edelsteinen deutlich schwieriger als in der Zelda-Reihe, da Tingle selbst weder Waffen besitzt noch ein starker Kämpfer ist. Ihr habt also die Wahl, ob ihr euch aus verschiedenen Items Tränke braut und diese für viel Geld verkauft oder ob ihr Leibwächter engagiert, die für euch gegen Geldgebende Gegner kämpfen.

Ein wichtiges Element ist das Verhandeln. Denn für fast jede Leistung, die erbringt oder von anderen fordert, müsst ihr selbst die Beträge bestimmen, gebt ihr zu viel oder zu wenig ein, ist schnell aus.

Dennoch besitzt das Game mit seinen schrulligen Charakteren und Anspielungen auf die Zelda-Reihe einen Charme, der seinesgleichen sucht.

Letztlich ist das Spiel nicht für jedermann geeignet, auch wenn ich großen Spaß hatte. Wer aber auf verrückte japanophile Spiele steht, der sollte Tingle eine Chance geben.
  8,7 / 10
Leserwertung von Lord der Finsternis
[23-12-2009 19:07] 
Tingle's Rosy Rupeeland - ein etwas anderes Spiel aus dem Zelda-Universum.

Man schlüpft in die Rolle von Tingle und muss Rubine sammeln - anfangs nur, weil Tingle sich erhofft, dadurch in das Rupeeland zu gelangen, ein Ort, wie man ihn sich nur Träumen kann, später aber auch, um mit der Macht der Rubine das Böse zu besiegen.

Die gesammelten Rubine wirft man in einen Teich, der auf der Spitze eines Turmes gelegen ist, der dadurch wächst. Mit jeder neuen Höhenstufe kann man ein weiteres Areal erreichen - indem Tingle mit seinem Ballon vom Turm segelt. Allerdings sollte man nicht alles aufs Mal hineinwerfen, denn man braucht Rubine auch anderswo. Zum einen stellen sie Tingles Lebensenergie dar, hat man keine Rubine mehr, ist das Spiel vorbei, zum anderen muss man sich Informationen, Gegenstände etc. kaufen.

Das Spiel beinhalten eine Vielzahl von Objekten, die man für mehr oder weniger Rubine verkaufen kann - wobei es sich meist mehr lohnt, diverse Sachen zusammen zu kochen und so Tränke zu erhalten, die sich für einiges mehr verkaufen lassen oder andere Vorteile bringen, wie die Tingle-Bombe oder die Tingle-Potion. Mit der letzteren kann man die Energie seines Bodyguards wiederherstellen. Ja, Bodyguards. In speziellen Salons kann man sich jemanden anheuern, der Tingle begleitet und in Kämpfen unterstützt. Es gibt verschiedene Bodyguards mit ihren Vor- und Nachteilen.

Das Kampfsystem hat mir nicht so ganz gefallen - berührt Tingle einen Gegner, so verschwinden beide in einer Wolke, die man schnell wiederholt antippen sollte. Reichlich unspektakulär und nicht sonderlich interaktiv, mal abgesehen davon, dass man die Wolke umherbewegen kann, um möglichst viele Gegner gleichzeitig hineinzubekommen, was die Ausbeute vergrößert.

Ein zweiter negativer Kritikpunkt am Spiel hat mit dem Feilschen zu tun - das ist einfach nur lästig. Man möchte keine Rubine verschwenden, also muss man genau aufpassen, nicht zu viel zu zahlen beziehungsweise zu wenig zu verlangen. Das heißt, man speichert vorher ab, probiert aus, startet neu, probiert weiter. Andernfalls gerät man schnell in Rubinknappheit und muss sich mühselig um Nachschub kümmern - sprich, kämpfen, Objekte Sammeln, kochen, verkaufen.

Nichtsdestotrotz ist das Spiel großartig. Die Spielzeit ist mit gut 30h aufwärts ordentlich, die Grafik hat ihren ganz eigenen Charme und auch der Sound hat was. Auch wenn alles ein klein wenig abgedreht ist. Die Gegner sind zum Teil sehr lustig gestaltet - Schweine mit Taucherbrillen, Kühe mit Alienköpfen... und die Endgegner können überzeugen. Nicht zu vergessen ist der Humor, der wie erwähnt abgedreht ist, aber doch sehr unterhaltsam. Und wer gerne in Videospielen des Sammelns wegen Dinge sammelt, kommt auch auf seine Kosten, denn es gibt einige versteckte Rupee Goods zu finden, die dann in Tingles Haus ausgestellt werden.

Außerdem bietet Tingle's Rosy Ruppeland etwas, das einige Zelda-Fans sehr mögen und das ich in Phantom Hourglass sehr vermisst habe - leere Gläser. Und davon etliche. Diese kann man auch gut gebrauchen, denn darin transportiert man die Ergebnisse seiner Kochkünste.

Insgesamt ein sehr schönes, unterhaltsames Spielerlebnis, das an den DS fesselt. Es verdient mehr Beachtung, als es zu bekommen scheint - ich empfehle, es zu kaufen, denn es lohnt sich. Schaut zum Beispiel bei Amazon rein - die haben es derzeit für 17€.
  8,5 / 10
Leserwertung von Sun
[10-04-2008 18:32] 
Das Spiel ist echt verrückt und macht anfangs auch Spaß, aber wenn man nicht sorgsam mit seinen Rupien umgeht, ist es sehr nervig genug zu sammeln. Man kann dafür z.B. Zutaten sammeln und diese dann kochen und verkaufen, was etwas Geld einbringt, aber einige Zutaten bekommt man halt nicht so schnell. Besonders die Endbosse sind aber absolute klasse.
  7,9 / 10
Leserwertung von Lord Nacktmull
[27-02-2008 14:49] 
erst dachte ich an markenausschlachtung und billiges spielkonzept. aber als ichs dann gezockt hab hats mich umgehaun. gutes spielkonzept, fantastischer (schwarzer) humor udn sehr schöne seitenhiebe gegen die zeldaserie =)

kann es nur empfehlen
  8,5 / 10
Leserwertung von wct2007
[10-02-2008 4:48] 
nee dann lieber PH
  2,1 / 10
Leserwertung von Meister Nintendo
[01-12-2007 19:26] 
Interessantes neues Spielkonzept, für Zelda-Fans fast Must-Have!
  8,5 / 10
Leserwertung von The Voice
[21-10-2007 20:23] 
Als das Spiel angekündigt wurde, war ich (wie viele bestimmt auch) sehr skeptisch. Ein bloßes Marketingprojekt? Zum Glück nicht. Ich kann letztendlich sagen, dass mich das Spiel sehr positiv überrascht hat.

Das Ziel des Spieles lässt sich denkbar einfach beschreiben. Man sammelt Rubine, um sie in eine magische Quelle zu werfen. Durch das Füttern mit Rubinen züchtet man einen Turm, der es Tingle ermöglichen soll, dass legendäre Rubinland zu erreichen. Es dreht sich also alles um Rubine. Sie stellen die Lebensenergie von Tingle dar und in dem Spiel ist nichts umsonst: Ob beispielsweise Information oder Rezepte, man muss für alles Rubine investieren, bzw. versuchen ein gutes Sümmchen herauszufeilschen, wenn man den Bewohnern bei ihren Problemen hilft.

neue Spielidee: Fluch oder Segen?

Ich mag innovative Ideen und diese bringt einen frischen Wind in das Spiel. Trotzdem darf nicht unerwähnt bleiben, dass der Spielfluss manchmal durch das Feilschen um Rubine (Belohnung/Bezahlung) für Info´s etc. etwas gebremst wird. Das fällt besonders auf, wenn die Turmhöhe ein neues Level erreicht. Meist werden dadurch etliche Dialoge, Rezepte etc. freigeschalten, so dass der erste Teil meist darin besteht gute Preise herauzufeilschen, um dann den DS neu zu starten, weil man mit dem Handel nicht so zufrieden war (kann mich an kein DS-Spiel erinnern, wo ich so häufig Gebrauch vom Power-Knopf gemacht habe^^). Besonders der Versuch, den exakten Preis herauszufinden, kann durchaus zu einer sehr nervenaufreibenden Sache werden. Aber es ist halt mal was neues :)

Sound

Den Sound finde ich sehr gelungen. Mmh wie könnte man das beschreiben? So ähnlich wie bei Zelda nur etwas funkiger oder "schelmischer" :P

Grafik

Zur Grafik gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Außer meiner Sicht eine gute 2D-Grafik, die durchaus dem Spiel angemessen ist. Manchmal ist die Gestaltung Geschmackssache, wie z.B. Pingle´s rosa/lila Screen und Outfit.

Spielzeit

Nach etwa 30h hatte ich das Spiel durchgespielt (ich habe noch nicht alle Nebenquests gelöst), also imo eine ordentliche Spielzeit.

Zielgruppe/Story

Als ich das Spiel zum ersten Mal in meinen Händen hielt, war ich über die Altersfreigabe (12+) doch ein wenig überrascht (wegen: sexueller Inhalte und Gewaltdarstellung). Ich hab eigentlich außer ein paar Andeutungen zwischen den Zeilen nichts Anrüchiges festgestellt und hinsichtlich der Gewaltdarstellung ist da beispielsweise ein Metroid: Prime Hunters ein ganz anderes Kaliber^^. Auch wenn einige den Vergleich zu Zelda nicht mögen: Nur allein durch die Komponente des Handelns / Feilschens, wäre ein naiver Link fehl am Platz :P. Tingle macht eben kein Hehl daraus, dass er „rubingeil“ ist und anderen nicht einfach aus heldenhafter Selbstlosigkeit bei ihren Problemen hilft, sondern mit harten Rubinen für seine Taten entlöhnt werden will. Das gibt der Story einen schönen, witzigen Flair, wie ich finde. Ich habe mich prächtig amüsiert. Nur mal so als Beispiel: Am Anfang des Spieles gibt man einen Namen für seinen Charakter ein, um gleich danach vor die Tatsache gestellt zu werden, dass man jetzt die Welt als Tingle bereist :D - es hat seinen eigenen, ganz unverkennbaren Style :D

Schwierigkeitsgrad

Im Großen und Ganzen hatte ich bei Tingle selten Probleme. Aber gerade der letzte Kontinent ist vom Schwierigkeitsgrad her sehr anspruchsvoll, imo. Sowohl von Kämpfen (Stichwort: 1. Boss auf dem 3. Kontinent - hui...), als auch von den Rätseln (Stichwort: Feengarten). So gibt es doch immer wieder die ein oder andere harte Herauforderung 

Steuerung / Bedienung

Also ich fand die Steuerung schon etwas gewöhnungsbedürftig und das ist eigentlich auch der größte Kritikpunkt des Spiels meiner Meinung nach. So benutzt man das Steuerkreuz oder alternativ a,b,y,x (für Linkshänder) um sich mit Tingle zu bewegen und Stylus zum antippen verschiedener Objekte, Dialoge etc. Da kommt man wenn es richtig zur Sache geht schon manchmal auf beispielsweise a oder b und wundert sich, dass Tingle auf einmal wo ganz anders hinrennt (bei Boss-Fights durchaus ärgerlich) Schade das man mit Tingle nicht per Touchscreen die Inseln bereisen konnte (da spielt sich z.B. ein Chocobo-Tales mit Touchscreen viel angenehmer; ja immer diese Vergleiche sry, aber so erklärt es sich einfacher :P)

KI der Leibwächter

Eine Gemeinsamkeit gibt es zumindest beim äußeren zwischen Link und Tingle (mal davon abgesehen das beide grüne Kleidung mögen :P): beide sind schmächtige Kerlchen. Während Link sich nicht zu fein ist selbst Hand anzulegen und das Schwert gegen seine Widersacher zu richten, vertraut Tingle dann doch lieber der Kraft von Leibwächtern, die er natürlich gegen Rubine anheuern muss. Tingle kann zwar selber kämpfen, verliert aber alleine im Kampf mächtig viele zu viele Rubine und das kann man sich halt nicht leisten :). Die Leibwächter folgen Tingle dann automatisch. Leider bleiben die Leibwächter unterwegs manchmal hängen. Die KI ist halt noch nicht so ausgereift, siehe z. B. Lost Magic oder Swords Of Mana - GBA). Das ist zwar hin und wieder ärgerlich, hält sich aber in Grenzen, weil man sich bei den Boss-Fights nicht um die HP der Leibwächter kümmern muss & sie von Gescchossen, Feuer, Stacheln usw. keinen Schaden nehmen (wenn ich´s recht in Erinnerung habe). Zum Glück hat das bei Tingle nicht so katastrophale Folgen, dass der gesamte Spielspaß darunter leidet.

Gesamt

Alles in allem ist ein rundes Spiel herausgekommen, was ein paar Schönheitsfehler hat, die bis auf die etwas merkwürdige Steuerung (und damit verbunden, wie man den DS am besten hält) nicht weiter ins Gewicht fallen. Schon allein durch die Story kann ich das Spiel weiter empfehlen. Tingle ftw :biggrin:

Ich geb dem Spiel 8,8/10
  8,8 / 10

Regeln der Leserwertungen:
Leserwertungen sind dazu da, euer Fazit nach ausgiebigem Spielen eines Titels abzugeben. Eine Leserwertung-Wertung von 5 (gelb) entspricht einer neutralen Haltung: das Spiel ist Durchschnitt. Je stärker eure Wertung Richtung 10 (grün) wandert, desto größer war der Spaß, den ihr mit dem Titel hattet. Reicht es nicht einmal mehr zum Durchschnitt, wandert die Bewertung Richtung 1 (rot).
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