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42 Spieleklassiker

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 Spiel-Infos: 42 Spieleklassiker
42 Spieleklassiker Boxart Name: 42 Spieleklassiker (EUR)
Entwickler: TBA
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 29. September 2006
Genre: Glücksspiel
Spieler: 1-8
Features:
Rumble Pak, Nintendo WFC, Einzelkarten Multiplayer
Eines der wichtigsten Ziele mit dem Nintendo DS ist es für Nintendo, bisher eher weniger an Videospielen interessierte Menschen ans Spielen heranzuführen. Wohl wichtigster Schritt in diese Richtung ist die Touch! Generations Reihe. Eine Reihe von ungewöhnlichen Spielkonzepten wie Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging oder Nintendogs feierten einen riesigen Erfolg, besonders in Japan und Europa. Neuester Teil der Touch! Generations Reihe ist 42 Spieleklassiker, ein Spiel, das 42 Gesellschaftsspiele auf eine Spielkarte bannt. Doch kann die Mischung Karten-, Brett- und Sportspielen auch Core-Spieler glücklich machen, oder werden nur die so genannten Non-Gamer gut bedient?
http://nintendods.gaming-universe.de/screens/review_42-spieleklassiker_pic01.jpg
Stempelkarten
Schaltet man den Nintendo DS mit 42 Spieleklassiker im Kartenschacht ein, wird man zunächst vor die Wahl gestellt, ein Einzelspieler- oder ein Mehrspieler Spiel zu starten. Der Einzelspieler Modus bietet insgesamt drei Spielmodi, Freies Spiel, Stempeltour und Missionen. Für den Einstieg empfiehlt sich die Stempeltour. In diesem Modus spielt man der Reihe nach durch die 42 Spiele, die auf der Karte enthalten sind. Je nach Abschneiden in einem Spiel wird man mit einem oder bis zu drei Stempeln entlohnt. In jedem Minispiel müssen drei Stempel gewonnen werden, um das jeweils nächste Minispiel freizuschalten. Die Stempeltour kann in insgesamt drei Schwierigkeitsgraden gespielt werden, zu Beginn kann man jedoch nur den niedrigsten Schwierigkeitsgrad auswählen. Bei reinen Glücksspielen wie Mensch ärgere dich nicht macht es natürlich keinen Unterschied, in welchem Schwierigkeitsgrad man spielt, insbesondere bei Schach ist man als ungeübter Spieler aber glücklich, erst einmal in den niedrigeren Schwierigkeitsgraden Erfahrung sammeln zu können, bevor man sich an die knackigen Gegner des höchsten Schwierigkeitsgrades wagt. Da man auch einen Stempel erhält, wenn man ein Spiel verliert, ist es aber jedem möglich, komplett durch die Stempeltour zu gelangen. Neben den höheren Schwierigkeitsgraden kann man aber auch fünf Spiele für das Freie Spiel freischalten, die man nicht von Beginn an anwählen kann. Somit ist einmaliges Durchspielen dieses Modus unbedingt notwendig, um jedes Spiel erleben zu können.

Zweiter wichtiger Spielmodus im Einzelspieler Modus ist der Missions Modus. Dieser bietet insgesamt 30 Missionen aus den verschiedenen Spielen. Aufgabe kann es zum Beispiel sein, ein Spiel Backgammon zu gewinnen, oder aber beim Bowling einen Turkey zu erzielen, das heißt, drei Mal alle Pins in einem Wurf um zu kegeln. Die 30 Missionen sind recht abwechslungsreich, bieten aber natürlich nicht zu jedem der 42 Spieleklassiker eine Aufgabe. Für jede absolvierte Mission wird man mit einem Avatar belohnt, einem kleinen Bildchen, das im Multiplayer leichter macht, die Spieler auseinander zu halten.
 Autor:
Tobias Schmitz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.0