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999: Nine Hours, Nine Persons, Nine Doors

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 Spiel-Infos: 999: Nine Hours, Nine Persons, Nine Doors
999: Nine Hours, Nine Persons, Nine Doors Boxart Name: 999: Nine Hours, Nine Persons, Nine Doors (US)
Entwickler: Spike Chunsoft
Publisher: Aksys Games
Bisher kein Europa-Release geplant
Genre: Adventure
Spieler: 1
Features:
keine
Der Nintendo DS war eine wahre Fundgrube exzellenter Spiele und hat hierbei auch eine Menge Nischen bedacht. Eine dieser Nischen war definitiv die des klassischen Adventures, das sich mit Phoenix Wright und Professor Layton sogar zweier großer Hitserien erfreuen durfte. Doch selbst in der Nische gibt es oftmals noch Nischen und genau hier fällt wohl die Visual Novel hinein. Adventure-Spiele, die besonderen Wert auf eine ausgefeilte und interessante Geschichte legen und in denen das Rätsel-Gameplay deutlich in den Hintergrund gerückt wird. Ein in den USA und Japan erfolgreicher Vertreter, 999: Nine Hours, Nine Persons, Nine Doors, hat es leider nie nach Europa geschafft. Dank der Veröffentlichung des Nachfolgers Virtue’s Last Reward auch hierzulande stellt sich nun aber natürlich die Frage, ob man den Erstling per Import – auf dem Nintendo DS zum Glück ja noch unproblematisch – nachholen sollte. Wir haben uns daher mit etwas Verspätung nun 999 zu Gemüte geführt und verraten euch, ob auch der Erstling ein echter Hit geworden ist.
http://nintendods.gaming-universe.de/screens/review_999-bild2.jpg
Wasser im Schiff - kein gutes Zeichen
Der Protagonist, Junpei, dessen Nachname in 999 unbekannt bleibt, wacht zu Beginn des Spiels an einem ihm völlig unbekannten Ort auf. Schnell stellt er fest, dass er sich auf einem Schiff befindet. Schlimmer noch, er befindet sich in einem abgeriegelten Raum eines Schiffes. Als wäre das noch nicht schlimm genug, schießt zudem noch Wasser in den Raum und Junpei muss gleich zu Beginn des Spiels um sein Leben bangen. Nach gründlicher Durchsuchung des Raumes, in dem Junpei sich befindet, schafft er es schließlich, sich gerade noch rechtzeitig aus dem Raum zu retten und aus dem überfluteten Bereich herauszukommen. Glücklicherweise scheinen die anderen Teile des Schiffs nämlich nicht überflutet zu sein. Kaum aus der unmittelbaren Gefahrenzone entronnen, trifft Junpei gleich auf acht Mitstreiter – darunter auch eine alte Bekannte aus der Grundschulzeit, seine damalige Freundin Akane. Wie eine Lautsprecherdurchsage den Gefangenen schnell klar macht, müssen sie im Folgenden um zu überleben das sogenannte Nonary Game spielen. Jeder verfügt über ein Armband, das mit einer Zahl zwischen Eins und Neun versehen ist. Auf dem Schiff befinden sich ebenfalls Türen mit den Zahlen Eins bis Neun. Die Spieler müssen nun durch die verschiedenen Türen gehen, in den einzelnen Räumen Rätsel lösen und schließlich die Tür mit der Aufschrift Neun finden, um das Schiff verlassen zu können.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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Leserwertung:
8.0