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Ace Attorney Investigations: Miles Edgeworth

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 Spiel-Infos: Ace Attorney Investigations: Miles Edgeworth
Ace Attorney Investigations: Miles Edgeworth Boxart Name: Ace Attorney Investigations: Miles Edgeworth (EUR)
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Erhältlich seit: 19. Februar 2010
Genre: Adventure
Spieler: 1
Features:
keine
Bereits viermal konnten wir auf dem Nintendo DS in den virtuellen Gerichtssaal steigen und entweder in der Haut von Phoenix Wright oder zuletzt Apollo Justice die wahren Täter ins Kreuzverhör nehmen und die Wahrheit ans Licht bringen. Nahezu jedes Mal haben uns die Spiele vor allem dank den stets ausgeklügelten Geschichten und den charismatischen Figuren gefallen. Lediglich spielerisch bot uns das Spiel nicht viel mehr -  als typische für ein japanisches Visual Novel - Absuchen von Standbildern und langen Dialogen mit den Charakteren. In Ace Attorney Investigations übernehmen wir nun die Rolle des aus den Vorgängern bekannten Rivalen von Phoenix Wright: Staatsanwalt Miles Edgeworth, der in dem ersten Spin-Off nun neue Gameplay-Elemente einführt. Doch hat sich wirklich so viel getan und können die Fälle immer noch vor den Nintendo DS fesseln? Die Antwort liegt hier in einem ja und einem nein.

Gestatten, Miles Edgeworth: Staatsanwalt
Die Geschichte von Ace Attorney Investigations setzt nach den Ereignissen der Phoenix Wright-Trilogie aber noch vor Apollo Justice an. In insgesamt fünf Fällen, die euch gut 15 bis 18 Stunden beschäftigen werden, übernehmt ihr die Rolle von Miles Edgeworth, der einer internationalen Schmugglerbande auf der Spur ist. Gleichzeitig erfahren wir aber auch mehr über den Charakter Miles Edgeworth an sich und auch einige Figuren aus den alten Teilen geben sich die Ehre. So profitieren Fans der Ace Attorney-Reihe von zahlreichen Anspielungen, während Neueinsteiger aber gleichzeitig ohne Probleme die neue Geschichte genießen können. Wie schon bei Trials and Tribulations (dem dritten Teil) zieht sich die Story erfreulicherweise wie ein roter Faden durch alle fünf Fälle und baut so zusätzliche Spannung auf, bis dann irgendwann der Abspann über den Bildschirm flackert.

Eureka!
Die auffälligste Veränderung gegenüber den bisherigen Spielen der Reihe ist der Wechsel der Perspektive zu einer isometrischen Pixelansicht. Anstatt also einfach von Hintergrundbild zu Hintergrundbild zu hüpfen, untersuchen wir die einzelnen Orte nun direkt und können uns in diesen frei bewegen. Dieses Bewegen in den Arealen führt aber nur oberflächlich zu einer neuen spielerischen Freiheit. So sind wir nun größtenteils solange auf einen Raum begrenzt, bis wir in diesem wirklich alle Hinweise gefunden haben.

Kontrolliert wird Miles entweder über das Steuerkreuz oder über den Touchscreen. Auf letztem befindet sich ein kleiner Bereich, auf dem ihr einfach in die gewünschte Richtung zeigt. Diese 3D-Steuerung in den Leveln ist zunächst allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig, da man leicht an Kanten aneckt. Stehen wir vor einem interessanten Objekt oder vor einem Charakter, erscheint auf dem Touchscreen ein Button, um diesen genauer zu untersuchen oder ein Gespräch zu beginnen. Das Untersuchen kann manchmal etwas dauern, da Objekte leider nicht wirklich hervorgehoben werden. Allerdings erweist sich die Suche einfacher, als noch das Bildschirmabsuchen der Vorgänger, wodurch Hänger im Spielablauf vermieden werden.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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Leserwertung:
8.3