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Colour Changing - Tingle´s Balloon Trip of Love

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Auf der Jagd nach Frauenherzen
Wer Tingle’s Rosy Ruppeeland kennt, der weiß, dass das Spiel mit einer ungewöhnlichen Biet-Mechanik daher kam. Diese Spielmechanik wurde in Tingle’s Ballon Trip of Love als einzige Spielmechanik – wenngleich deutlich überarbeitet und verbessert – übernommen. Tingle muss nämlich in seinem zweiten Abenteuer die Herzen unzähliger Damen für sich gewinnen. Tingle sieht hierfür im Grunde nur eine Möglichkeit: Der holden Damenwelt Geschenke unterbreiten. Die Rubine, die man im Spiel findet, kann man in Geschenke investieren und jedes Geschenk hat zwei oder drei Eigenschaften aus einer festen Liste von Eigenschaften. Jede Dame hat ihre individuellen Vorlieben bezüglich der Eigenschaften von Geschenken und Tingle muss herausfinden, welche Sorte Geschenke die Herzensdame sich wünscht, um mit möglichst geringer Investition ihr Herz für sich zu gewinnen. Im Spiel gibt es eine Vielzahl von Damen, die Tingle bezirzen muss, zudem gibt es aber auch eine Reihe von Herzen, die man nicht unbedingt erobern muss und die dem Spieler zum Ende des Spiels hilfreich unter die Arme greifen.

Unterhaltsame Endgegner
Ein echtes Highlight in Tingle’s Balloon Trip of Love sind die abwechslungsreich gestalteten Endgegner, die jeweils völlig unterschiedlich ablaufen und eine Menge Spaß machen. Einzige Ausnahme ist hier wieder ein Endgegner, bei dem der Spieler japanische Multiple Choice-Fragen beantworten muss. Für die meisten westlichen Spieler dürfte dieser Endgegner eher unangenehm sein. Optisch und musikalisch ist Tingle’s Balloon Trip of Love gelungen, aber schafft es nicht, sich deutlich vom Vorgänger abzuheben. Musikalische Anspielungen auf die Zelda-Hauptreihe sind leider recht sparsam verwendet worden, dann aber stets sehr effektvoll.
http://nintendods.gaming-universe.org/screens/review_tingle_balloon_trip-bild3.jpg
FAZIT
Tingle’s Balloon Trip of Love ist ein sehr unterhaltsames Adventure, das seinen direkten Vorgänger qualitativ klar in den Schatten stellt. Das abwechslungsreiche Gameplay und der tolle Humor machen klar, dass westlichen Spielern hier ganz klar ein tolles Spin-Off der Zelda-Reihe entgangen ist. Importspieler, die selbst des Japanischen mächtig sind, dürfen auf die Wertung wahrscheinlich eine ordentliche Schippe drauflegen, ohne Japanischkenntnisse sind viele clevere Rätsel im Spiel aber leider nicht lösbar. Nichtsdestotrotz, mit einem sparsamen Gebrauch eines Online-Guides kann man als Zelda-Fan das zweite Tingle-Spiel definitiv genießen.

Daher für Einzelspieler gut.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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