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Der Herr der Ringe: Die Eroberung

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 Spiel-Infos: Der Herr der Ringe: Die Eroberung
Herr der Ringe: Die Eroberung Boxart Name: Der Herr der Ringe: Die Eroberung (EUR)
Entwickler: Pandemic Studios
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 15. Januar 2009
Genre: Strategie
Spieler: 1-2
Features:
Multikarten-Spiel
Mit der Lizenz zu den „Herr der Ringe“-Filmen hat sich Electronic Arts mal wieder eine wahre Goldgrube an Land gezogen. Doch der Hype um die Filme ist schon länger vergessen und so stellt sich natürlich die Frage nach dem Sinn weiterer Spiele? Nichtsdestotrotz veröffentlicht Electronic Arts mit Der Herr der Ringe: Die Eroberung einen weiteren Vertreter auf den aktuellen Konsolen und eben auch auf dem Nintendo DS. Erwartet Fans hier vielleicht das ultimative Spiel? Die Antwort lautet schnell: Sicher nicht! Und die DS-Version muss zudem noch mit einigen Abzügen gegenüber den großen Versionen leben.

Zückt die Schwerter

Die Geschichte rund um Der Herr der Ringe dürfte den meisten von euch bekannt sein. Wohl auch deshalb legt Der Herr der Ringe: Die Eroberung keinen sonderlich großen Wert auf Storytelling, sondern versetzt euch in der zwölf Missionen umfassenden Kampagne in die Haut namenloser Krieger, die sich durch die bekanntesten Schlachten der Filme kloppen dürfen, etwa die Schlacht um Helms Klamm oder in den Minen von Moria. Nachdem ihr die ersten sechs Missionen auf der Seite der Allianz bewältigt habt und hier noch stur der Handlung der Filme folgen durftet, könnt ihr anschließend in die Haut von Saurons Schergen springen und den Lauf der Zeit ändern, indem ihr die Schlachten teilweise nochmals spielt, diesmal aber den Sieg für Sauron erringt.

Innerhalb einer jeden Mission habt ihr die Wahl zwischen drei Standard-Charakteren: Krieger, Bogenschütze, Magier. Der aus der Xbox 360- und PlayStation 3-Version bekannte Späher ist auf dem Nintendo DS der Schere zum Opfer gefallen, allerdings ist das Gameplay auf dem Handheld auch definitiv nicht auf Schleichen ausgelegt. Jeder der drei Charaktere besitzt bestimmte Fähigkeiten. So ist der Krieger besonders gut im Nahkampf, kann einiges einstecken und ist in der Lage einen Rundumschlag auszuführen, während der Bogenschütze mehr auf Distanz setzt und weniger einstecken kann und der Magier schließlich auf kräftige Angriffs- und Heilzauber setzt. Habt ihr einen bestimmten Punkt in einer Mission erreicht, werden zudem Helden aus den Filmen freigeschaltet, die sich jeweils einer Klasse zuordnen lassen, allerdings deutlich stärker sind als die Standard-Genossen. So könnt ihr hin und wieder auch in die Haut von Aragorn, Gandalf, einem Ringgeist oder anderen Charakteren aus Mittelerde schlüpfen.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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