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Die Gilde DS

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 Spiel-Infos: Die Gilde DS
Gilde DS Boxart Name: Die Gilde DS (EUR)
Entwickler: Independent Arts Software
Publisher: TBA
Erhältlich seit: 09. April 2009
Genre: Simulation
Spieler: 1
Features:
keine
Die Gilde DS ist praktisch der Nachfolger zu den beiden Titeln Die Gilde und Die Gilde 2, welche für den PC erschienen sind. Schon seit 2002 treibt die Serie mit Unmengen von Add-ons ihr Unwesen und nun wurde erstmals eine portable Variante dank RTL Playtainment veröffentlicht. Es sollte jedoch kein Vergleich zu den Vorgängern gezogen werden, denn Die Gilde DS wird nicht von den 4HEAD Studios, sondern von Independent Arts Software entwickelt. Eigentlich eher verwunderlich, da das rund 40-köpfige Team sich hauptsächlich auf kommerzielle Titel spezialisiert hat und diese mit Partnern wie THQ oder Midway vertreibt. Dieses Mal heißt der Partner aber RTL und ein solches Angebot wird natürlich nicht ausgeschlagen. Doch konnte die komplexe Handelssimulation auch souverän auf einen Handheld portiert werden?

Baut euch eine eigene Gilde auf
Vor dem eigentlichen Spiel erstellt ihr euch erst einmal einen Charakter. Ihr könnt ihm einen Namen geben und einen besonderen Vorteil auswählen. So kann der Schwerpunkt eurer Handlung auf Rhetorik, Kampf oder Handel gelegt werden. Für die ausgewählte Option, stehen euch dann Erleichterungen zur Verfügung. Diese Entscheidung ist übrigens wichtiger, als sie im Spiel dargestellt wird. Danach folgt jedoch eine sehr umfangreiche Einleitung, welche euch das recht übersichtlich gehaltene Spielgeschehen erklärt. Dennoch solltet ihr dem Tutorial folgen, da ihr sonst nicht wirklich Ahnung von der Materie des Handels besitzt. Die Steuerung ist einfach gehalten: Ihr wählt mit dem Touchpen euer gewünschtes Objekt aus und haltet es fest. In einem Untermenü stehen euch dann gegebenenfalls weitere Optionen zur Verfügung, welche durch die Unterbrechung der Berührung ausgewählt werden. Über die Weltkarte lässt sich flüssig scrollen und auch in Städten funktioniert die Steuerung nach einem 2D-Schema hervorragend. Das einzige Problem ist die Suche nach auswählbaren Orten. Die Hotspots werden nicht angezeigt, sodass ihr stupide auf den Bildschirm hämmert, um einen Ort ausfindig zu machen.
Das rundenbasierte Spiel handelt wie die Vorgänger im Mittelalter und ihr schlüpft in die Rolle eines Händlers. Unglücklicherweise ist euer Vater verstorben und dabei habt ihr einiges an materiellen Wertschätzen verloren, sodass ihr praktisch von ganz vorne beginnen müsst. Ihr verfolgt den Traum eine große Handels-Gilde aufzubauen, welche alle Händler des Landes beinhalten soll. Doch dazu müsst ihr eure gegnerischen Händler erst einmal überzeugen. Dies gestaltet sich aber recht schwer, da ihr mit dem bisschen zur Verfügung gestellten Startkapital nicht viel anfangen könnt.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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