Nintendo DS » Tests » D » Die Sims 2: Gestrandet

Die Sims 2: Gestrandet

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Die Sims 2: Gestrandet
Sims 2: Gestrandet Boxart Name: Die Sims 2: Gestrandet (EUR)
Entwickler: Maxis Software
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 25. Oktober 2007
Genre: Simulation
Spieler: 1
Features:
keine
Noch einige Jahre bevor Nintendo den Markt der Frauen und nicht-Spieler für sich entdeckt hat, feierte Electronic Arts in eben jenem Segment besonders auf dem PC beachtliche Erfolge. Während Vielspieler mit den Sims größtenteils wenig anfangen konnten, wurde das Spiel besonders in Deutschland unter Gelegenheitsspielern zum Hit. Nicht nur das Spiel, auch massenhaft Add-Ons wurden EA nur so aus den Händen gerissen. Seit dem Release des zweiten Teils wird mit nahezu jedem Add-On auch der Konsolenmarkt bedacht. Nun veröffentlicht EA mit Die Sims 2: Gestrandet den ersten konsolenexklusiven Sims 2 Ableger. Während PC Spieler also leer ausgehen, können Besitzer eines Nintendo DS sich auch unterwegs auf die einsame Insel begeben. Doch ist das Leben allein die Ausgeburt der Langeweile, oder schafft es EA, Einsamkeit zum Spaßfaktor zu machen?

Out of the box
Bevor man in Die Sims 2: Gestrandet richtig loslegen kann, muss man zunächst seinen Sim erstellen. Dazu kann man ihn sowohl optisch anpassen, als auch mit einem Namen versehen. Ist das geschehen, kann man sich zurücklehnen und dabei zusehen, wie das simulierte Leben auf Grund einer kleinen Unachtsamkeit in eine riesige Holzkiste fällt und dann mitsamt dieser Kiste auf ein Frachtschiff verladen wird. Eine reichlich unangenehme Situation für unseren Sim, aber alles jammern bringt nichts, es bleibt für unseren Kameraden nur zu hoffen, dass die Reise ruhig verläuft und vor allem nicht zu weit weg von zu Hause führt. Der Titel des Spiels legt es jedoch bereits nahe, daraus wird nichts. Und so gerät das Frachtschiff bereits nach kurzer Zeit in ein heftiges Unwetter. Das Schiff wird kräftig durchgeschüttelt und einige Teile der Ladung fliegen kurzerhand ins Wasser. Unser Sim, vom Pech verfolgt, wie er nun einmal ist, befindet sich in einer der Kisten, die es nicht länger an Board hält und so landet er, gefangen in einer Holzkiste alleine auf dem Meer treibend nach geraumer Zeit an einem Ufer. Dort kann er sich endlich aus der Kiste befreien, doch zu seinem Erschrecken stellt er fest, dass er nicht an einem großen Hafen gelandet ist, sondern auf einer kleinen Insel, die völlig unbewohnt erscheint.
http://nintendods.gaming-universe.de/screens/sims_verschollen_ds_test_1.jpg
Das ist für ein geselliges Wesen wie einen Sim natürlich gar nicht auszuhalten und so macht er sich umgehend auf den Weg, die Insel zu erkunden, um einen Weg zu finden, diese wieder heil verlassen zu können und wieder in Kontakt mit der Zivilisation treten zu können.

Solide Touch-Steuerung
Nach dieser aufregenden Geschichte muss nun der Spieler die Kontrolle über den Sim übernehmen und ihm bei seiner Suche behilflich sein. Zu diesem Zweck steht einem jedoch nur der Stylus zur Verfügung, der als eine Art Mausersatz als einziges Steuerungsgerät fungiert. So bewegt man ganz ähnlich wie in den PC-Spielen oder auch Die Sims 2: Haustiere auf der Wii seinen Sim einfach, indem man den gewünschten Zielort berührt. Der Sim bewegt sich nach Berührung eines Ortes automatisch zu eben jenem.
 Autor:
Tobias Schmitz
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
6.3