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Dinosaur King

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 Spiel-Infos: Dinosaur King
Dinosaur King Boxart Name: Dinosaur King (EUR)
Entwickler: Sega
Publisher: Sega
Erhältlich seit: 05. September 2008
Genre: Jump 'n' Run
Spieler: 1-2
Features:
Drahtloses Multikarten-Spiel, Nintendo WFC
Wenn Videospiele und Serien Hand in Hand gehen, ist das gerade für die Vermarktung an eine junge Zielgruppe ein großer Vorteil. Segas Dinosaur King beehrt ganz nach dem Vorbild von Nintendos Pokémon nicht nur den Nintendo DS, sondern auch das Vormittagsprogramm des deutschen Fernsehens. Doch hier hören die Parallelen nicht auf, denn Dinosaur King ist genau wie Pokémon ein Rollenspiel für eine junge Zielgruppe und setzt dabei besonders stark auf den Sammeltrieb. Es stellt sich natürlich die Frage, ob Sega auch an den hohen Qualitätsstandard der Pokémon Reihe anschließen kann, oder ob junge Serienfans hier nicht ganz so bedenkenlos zugreifen können. Dieser Frage geht der nachfolgende Test nach.

Leben durch Pistolen
Dinosaurier sind bereits seit Ewigkeiten ausgestorben, nie konnte ein Mensch einen lebenden Dinosaurier mit eigenen Augen erblicken. Bis heute. Denn die junge Wissenschaftlerin Dr. Reese Drake erweist sich als echtes Genie und hat so genannte Dino-Pistolen entwickelt. Wer diesen Namen erstmals hört, wird sich fragen, wozu man Dino-Pistolen benötigt, wer möchte schon auf tote Tiere schießen. Doch weit gefehlt, Dino-Pistolen dienen nicht dazu, Leben zu beenden, sondern zum Leben zu erwecken. Mit diesen Dino-Pistolen kann man, sofern man die zuvor im Labor aus Fossilien gewonnenen Dinokarten mit den entsprechenden Informationen eingescannt hat, Dinosaurier zum Leben erwecken und für sich arbeiten lassen. So toll das aus wissenschaftlicher Sicht sein mag, so gefährlich ist es auch. Denn der gemeine Dr. Z und seine Alpha Gang wittern ihre Chance und stehlen eine Dino-Pistole. Der Grund hierfür ist ganz einfach, denn man kann seine Dinosaurier auch zum Kämpfen verwenden. Mit dieser neuartigen Form der biologischen Kriegsführung versucht Dr. Z nun die Weltherrschaft an sich zu reißen. Doch Max und Rex, zwei Freunde von Dr. Drake, lassen das nicht auf sich beruhen und ziehen, ebenfalls mit Dino-Pistolen bewaffnet, gegen Dr. Z in den Kampf. Man hat zu Beginn des Spiels die Wahl, ob man lieber in die Rolle von Max oder Rex schlüpfen möchte und kann den entsprechenden Charakter dann nach Belieben umbenennen. Der nicht gewählte Charakter begleitet einen jedoch trotzdem auf der Reise, ist nur keine spielbare Figur.

Spürbare Arcadeherkunft
Hat man diese etwas seltsam anmutende Geschichte über sich ergehen lassen und stürzt sich auf das eigentliche Spiel, erwartet einen ein sehr simpel gestricktes Rollenspiel. In Dinosaur King geht es darum, so viele Dinosaurierkarten wie möglich zu sammeln und mit diesen zu kämpfen. Wer sich ein wenig über die Idee der Karten wundert, sollte bedenken, dass Dinosaur King seinen Ursprung in den japanischen Arcades hat. Immer wenn man dort eine Runde Dinosaur King spielt, wird man mit einer der begehrten Dinosaurier-Karten entlohnt. Das Spielprinzip wurde von Mushi King übernommen und ist sehr simpel. In der DS-Variante kann man natürlich nicht für jedes Spielen mit einer Karte entlohnt werden, dafür ist es wesentlich kostengünstiger, die virtuelle Kartensammlung zu vervollständigen.
 Autor:
Tobias Schmitz
Testbericht
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Leserwertung:
6.5