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Dragon Ball Z: Supersonic Warriors 2

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 Spiel-Infos: Dragon Ball Z: Supersonic Warriors 2
Dragon Ball Z: Supersonic Warriors 2 Boxart Name: Dragon Ball Z: Supersonic Warriors 2 (EUR)
Entwickler: Cavia Inc.
Publisher: Atari
Erhältlich seit: 10. Februar 2006
Genre: Action
Spieler: 1-2
Features:
keine
Mal wieder ein Dragon Ball-Game. Schon erstaunlich, wie sich Zeiten ändern. Damals, als die Manga-Reihe noch nicht abgeschlossen war, schielten die Fans der Erfolgs-Manga-/Anime-Serie voller Neid nach Fernost, wo Einheimische die tollsten Lizenzspiele vorgesetzt bekamen. Jetzt, Jahre nach dem Abschluss des Mangas und auch einige Zeit nach dem durch die TV-Ausstrahlung erfolgten Hype sind Dragon Ball-Spiele nichts besonderes mehr. Neben Dragon Ball-RPGs und Beat’em Ups für Game Boy Advance gab es auch für die Heimkonsolen recht gute Ableger. Mit Dragon Ball Z: Supersonic Warriors 2 erhält schließlich auch der Nintendo DS sein Spiel um die Drachenball-Saga.

Nichts Neues am Horizont
Dragon Ball ist abgeschlossen, beendet. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass inhaltliche Überraschungen kaum möglich sind. Es gibt die drei großen Sagen aus DBZ, dazu gesellen sich DB GT und die zahlreichen Kinofilme. Supersonic Warriors 2 bedient sich allen Quellmaterials und bietet so eine nette Kollektion an spielbaren Charakteren auf. So vorhersehbar der Inhalt, so unüberraschend das Gameplay: Dragon Ball Z: Supersonic Warriors 2 ist ein reinrassiges Beat’em Up ohne größeren Tiefgang im vom Manga/Anime vorgegebenen Stil. Die Kämpfe laufen dynamisch ab, machen kurzweilig richtig Laune und geben das Dragon Ball-Feeling korrekt wieder. Bevor näher auf das Kampfsystem eingegangen wird, eines voraus: Man merkt dem Spiel an, dass sich Bandai kräftig am Japan-only “Jump Super Stars” bedient hat. Die Oberwelt des Story-Modus ist in einzeln anwählbare, jedoch einem vorwiegend geradlinig verlaufenden Pfad folgende Missionen unterteilt. Team-Attacken werden über einen Druck auf das Team-Symbol am Touchscreen ausgeführt, ebenso kann der aktive Charakter durch Druck auf das Symbol eines anderen Charakters gewechselt werden (man kämpft mit bis zu drei Charakteren auf einmal in einem Match). Zuletzt gibt es ebenfalls Hilfs-Charaktere, also Spielfiguren, die man nicht aktiv steuern kann, sondern die lediglich eine Attacke auf den Gegner starten, wenn man ihr Symbol am unteren Bildschirm berührt. Soviel zu den Ähnlichkeiten, die keinesfalls schlecht, allerdings weitaus weniger komplex umgesetzt wurden.

Das Kampfsystem ist jedoch ganz auf die Bedürfnisse eines Dragon Ball-Spiels angepasst. Via R-Taste und anschließendem Richtungsdruck lassen sich schnelle Dash-Moves anwenden, um beispielsweise einer gegnerischen Attacke zu entkommen oder dem Gegner nach erfolgreicher Attacke sofort nachsetzen zu können. Den häufigsten Einsatz dürfte die Y-Taste finden, mit der schnelle Schläge ausgeteilt werden. Für harte, langsame Schläge, sowie Konter ist der X-Button zuständig. “A” feuert kleine Energiebälle ab und mit “B” wird geblockt. Anfangs etwas ungewohnt, dann aber schnell ins Blut übergegangen, ist der Angriff mit Spezialattacken. Um etwa ein Kamehameha abzufeuern müssen X- und A-Button gleichzeitig gedrückt werden. Ein bisschen umständlich dafür, dass die Spezialattacken einen Großteil des Kampfgeschehens ausmachen. Interessant ist die Anwendung der verschiedenen Spezialangriffe. Nicht nur durch die Kombination mit verschiedenen Richtungen des Steuerkreuzes, sondern vor allem durch Entfernung und Positionierung zum Gegner legt das Spiel fest, welcher Spezialangriff benutzt wird. Steht Gotenks weiter vom Gegner entfernt auf ähnlicher Höhe, lässt er seine Version der Schildkrötenwelle los. Befindet man sich stattdessen unterhalb des Gegners, fängt Gotenks diesen mit Energie-Ringen ein, springt über ihn und donnert ihm mehrere Energie-Batzen an den Schädel. Fliegt Gotenks wiederum über dem Gegner, spuckt er einen Geister-Gotenks aus, der beim Kontrahenten bei Kontakt mächtig Schaden verursacht.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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Leserwertung:
4.8