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Dragon Quest Monsters: Joker 2

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Im Kampf selbst stehen euch bis zu drei Monster zur Verfügung, wobei stärkere Monster teilweise mehrere Plätze belegen. Schließlich könnt ihr euren Monstern taktische Anweisungen, wie “Bei Bedarf die Gruppe heilen!” oder “Benutze keine Magiepunkte!” geben und danach automatisch durch stumpfes Drücken von A kämpfen lassen. Das hat zur Folge, dass ihr bei vielen Kämpfen gar nicht mehr auf den Bildschirm schauen müsst und sich das Spiel wunderbar neben einer Fernsehsendung zocken lässt. Wollt ihr richtig aktiv spielen, kommt aber schnell Langeweile auf. Spannend wird es meist nicht einmal in Bosskämpfen, da ihr einfach die Taktik auf “Gnadenlos angreifen!” umstellt und danach wieder in stumpfes A drücken zurückfallt. Nur, wenn ihr eure Monster mit einem Gegenstand heilen wollt oder einen speziellen Gegner angreifen möchtet, müsst ihr noch aktiv ins Geschehen eingreifen. Jetzt wäre die Monotonie der Kämpfe nicht so schlimm, wenn sich die Kämpfe in Grenzen halten würden. Doch das System der Synthese, der Weiterentwicklung von Monstern, macht sogenanntes “Grinding” (exzessives Kämpfen zum Levelgewinn) fast unausweichlich.

Zu Beginn sind die Monster eher harmlos, später kontrolliert ihr martialisch aussehende Kampfmaschinen.
 
Die Synthese - Ein Wunder der Natur
Wie schon in den Vorgängern, könnt ihr in Dragon Quest Monsters: Joker 2 eure Monster “paaren”, um neue zu erzeugen. Dabei verschmelzen zwei Elternmonster zu einem neuen und stärkeren Monster, das einige Fähigkeiten und Statuswerte der Eltern erbt, aber wieder auf Level eins beginnt. Dabei gehen die beiden Elternmonster und eure Beschützergefühle für die kleinen Racker einfach verloren - Menschen, die keine Verluste ertragen können, sollten sich also generell nicht an das Spiel wagen. Alle anderen sehen in diesem System den großen Reiz des Spiels, da so mit der Zeit immer mächtigere Monster entstehen. Um ein neues Monster zu synthetisieren, müssen die beiden Ursprungsmonster aber mindestens Level zehn erreicht haben, ein Ziel , dass eben durch stumpfes Aufleveln erreicht werden muss. Danach folgt die Synthese festen Regeln, die wir an dieser Stelle zwar nicht auflisten können, aber durch eine Internet-Suche mit den Schlagworten “Dragon Quest Monsters: Joker 2 Synthese Guide” oder auf Englisch “Synthesis Guide” einsehbar sind. Insgesamt können über 250 verschiedene Monster erzeugt und gefangen werden, wobei vor allem die späteren Monster durchaus beeindruckend gestaltet sind.
Selbst eure anfangs größten Feinde könnt ihr später durch Synthese erschaffen.

Monstermäßige Technik?

Grafisch muss man Dragon Quest Monsters: Joker 2 mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten. Das lachende Auge lobt die großartige Ausnutzung der Möglichkeiten des Nintendo DS. Die Kämpfe und die Oberwelt erstrahlen in feinster 3D-Grafik und zeigen, wie es bei den meisten DS-Spielen hätte aussehen können. Wie schon die Grafik des Vorgängers zählt auch die von Joker 2 zum Besten, was der Kleine bieten kann.
 Autor:
Frank Ziegler
Testbericht
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Leserwertung:
7.8