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Dragon Quest VI: Wandler zwischen den Welten

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 Spiel-Infos: Dragon Quest VI: Wandler zwischen den Welten
Dragon Quest VI: Wandler zwischen den Welten Boxart Name: Dragon Quest VI: Wandler zwischen den Welten (EUR)
Entwickler: Square Enix
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 20. Mai 2011
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
keine
Nachdem vor drei Jahren Dragon Quest IV und vor zwei Jahren Dragon Quest V hierzulande für den Nintendo DS erschienen sind, mussten Fans der Serie auf das Remake des sechsten Teils lange warten. Bis vor kurzem sah es mit einem Release sogar schlecht aus und viele hatten die Hoffnung bereits aufgegeben. Überraschend hat Nintendo Dragon Quest VI: Wandler zwischen den Welten doch noch nach Europa gebracht. Vor stolzen 16 Jahren kam das Original damals auf dem SNES heraus, jedoch nur in Japan. Wird das Spiel auch heute noch begeistern? Lest dazu mehr in unserem ausführlichen Test.
 
Traum oder Wirklichkeit?
Der Held und seine Truppe ist gerade mitten in einer Schlacht mit einem Bösewicht. Jedoch sieht es überhaupt nicht gut aus und die ganze Truppe ist nahe der Vernichtung. Doch bevor sie dahinscheiden wacht der Held auf. Es war wohl nur ein Traum. Oder war es doch die Wirklichkeit in Form einer Vision? Im Heimatdorf wird das alljährliche Glücksfest gefeiert, auf dass es auch im nächsten Jahr wieder Glück und Frieden gebe. Dieses Glück währt jedoch nicht lange, da die Herrin des Berges von einem kommenden Unheil berichtet. Der Held ist der einzige der dieses Unheil stoppen kann und so bricht er in ein neues Abenteuer auf.

Wie der Untertitel von Dragon Quest VI schon verlauten lässt, gibt es zwei Welten im Spiel: Die Wirklichkeit und den Traum. Beide Welten sind eng miteinander verknüpft und wenn man etwas in einer Welt macht, hat dies Auswirkungen auf die andere Welt. Mit der Zeit deckt man die Rätsel der beiden Welten immer weiter auf. Während man zu Beginn nur über bestimmte Stellen die Welten wechseln kann, ist man später in der Lage, jederzeit einen Abstecher auf die andere Seite zu machen. Insgesamt ist das Konzept von Traum und Realität sehr interessant, doch wie es in einem Dragon Quest üblich ist, wird das Ganze nur sehr oberflächlich behandelt und kaum vertieft. Auch in diesem Teil steht nämlich ganz deutlich das Gameplay im Vordergrund.

Klasse nach Wahl
Wer sich von Dragon Quest IV genervt gefühlt hat vom ständigen Leveln von Level 1 aus kann bei Dragon Quest VI beruhigt sein. Der Spielfluss ist ähnlich wie beim fünften Teil, so dass man nicht ständig irgendwo Zeit beim Grinden verschwendet. Da das Spiel jedoch einen moderaten Schwierigkeitsgrad besitzt, sollte man dennoch so oft wie es geht Kämpfe bestreiten. Die Rate der Zufallskämpfe ist zwar recht hoch gehalten, bietet aber reichlich an Möglichkeiten ausreichend für die kommenden Bosskämpfe gerüstet zu sein. Das Speichersystem ist wieder klassisch gehalten und so kann man nur von Kirche zu Kirche richtig speichern. Auch deshalb ist es wichtig, immer gut auf die Kämpfe vorbereitet zu sein, da man sonst einen ganzen Dungeon nochmal durchlaufen muss. Zum Glück ist es kein richtiges Game-Over und die Erfahrungspunkte werden behalten. Nur das gesammelte Geld wird halbiert. In dieser Hinsicht ist es auch positiv, dass die Dungeons meist sehr kurz sind. Negativ ist es jedoch im Hinblick auf die Spielerfahrung, da lange Dungeons natürlich reizvoller sind.
 Autor:
Mehmet Karaca
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Leserwertung:
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