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Duke Nukem: Critical Mass

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 Spiel-Infos: Duke Nukem: Critical Mass
Duke Nukem: Critical Mass Boxart Name: Duke Nukem: Critical Mass (EUR)
Entwickler: TBA
Publisher: Koch Media
Erhältlich seit: 08. April 2011
Genre: Action
Spieler: 1-2
Features:
keine
Der Duke ist wieder da! Nachdem er jahrelang abgesehen von Ports nichts von sich hat hören lassen, holt er jetzt zum Doppelschlag aus. Duke Nukem: Forever vollendet den größten Running Gag der Videospielwelt und der Nintendo DS erhält mit Duke Nukem: Critical Mass gleich noch ein exklusives Sidescroller-Spiel. Doch lohnt sich der Kampf um die Welt, insbesondere die Damenwelt, oder versinkt der Duke trotz markiger Sprüche in der Bedeutungslosigkeit?

Gefahr aus der Zukunft
In Duke Nukem: Critical Mass wird der große Frauenheld Duke Nukem mal wieder dringend benötigt, um schwerste Probleme zu lösen. Eine Spezialeinheit ist in der Zukunft verschwunden und wer, wenn nicht Duke Nukem, soll diesem Mysterium auf den Grund gehen? Voller Elan stürzt sich der Held der 90er in das Abenteuer und lässt sich ebenfalls in die Zukunft versetzen. In der Zukunft angelangt, überlässt er es als wahrer Gentleman aber dem Spieler, seine weiteren Aktionen zu kontrollieren. Es gibt zwar im Laufe des Spiels immer wieder kleine Story-Sequenzen, sonderlich interessant wird die Geschichte jedoch zu keinem Zeitpunkt.
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Schießen und Hüpfen
Duke Nukem setzt spielerisch direkt vor seinem Sprung in die dritte Dimension an. Statt sich aus der Ego-Perspektive durch die Spielwelt zu schießen, betrachtet der Spieler das Spiel die meiste Zeit aus der bewährten Seitenansicht. Der Großteil des Spiels ist ein sehr simples Action-Jump & Run. Man streift von links nach rechts durch recht überschaubare Level und schießt eine riesige Menge Schweine nieder. Besagte Schweine laufen allerdings nicht hilflos grunzend durch die Level, sondern sind ihrerseits schwer bewaffnet und nehmen den Duke gerne ins Visier. Leider sind die Gegner ziemlich übermächtig, können sie doch von außerhalb des Bildschirms auf den Duke schießen, wenn dieser die Gegner noch nicht einmal erblicken konnte. So muss man sich auf eine ganze Reihe plötzlicher Treffer einstellen, die sich nur sehr schwer vermeiden lassen. Neben aller Action muss aber natürlich auch Zeit für den einen oder anderen Akt der Liebe sein. Da an Duke Nukem alles groß ist – insbesondere aber sein Herz für Frauen – befreit er regelmäßig hilflose und praktischerweise spärlich bekleidete Damen aus misslichen Lagen. Jede Befreiungsaktion wird mit einem typischen Spruch begleitet, der nicht selten deutlich sexueller Natur ist. Leider machen die Sidescroll-Abschnitte überhaupt keinen Spaß. Die Sprungherausforderungen sind geradezu lächerlich, hingegen sind die Schusswechsel unfair, ohne aber irgendeine Form von strategischer Raffinesse zu bieten.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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