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EA Playground

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 Spiel-Infos: EA Playground
EA Playground Boxart Name: EA Playground (EUR)
Entwickler: Electronic Arts Canada
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 08. November 2007
Genre: Sport
Spieler: 1-4
Features:
Multikarten-Spiel
In letzter Zeit scheint es Trend zu sein,  auf dem Nintendo DS solche Spiele zu entwickeln, die im Grunde eigentlich nur aus einer Anhäufung zusammen geschusterter Minispiele bestehen. Das wird jenen Casual-Gamern schmecken, die sich in der Bahn mal kurz ihre Zeit mit dem Taschenspieler vertreiben. Da klingt das Motiv hinter EA Playground ja gar nicht mal so schlecht. Einfach mal wieder Kind sein, die alten Spiele spielen und auf dem Schulhof zurück versetzt werden. Ob EA es geschafft hat, dieses Vorhaben auch qualitativ gut umzusetzen oder ob man nicht doch lieber selbst auf einen realen Spielplatz geht, wird folgender Testbericht klären.

Ab auf die Spielwiese!
Beginnt ihr eurer Spielchen, werdet ihr vor der schwierigen Entscheidung gestellt, ob euer virtuelles Alter Ego ein Mädchen oder Junge sein soll. Habt ihr das vollbracht, gebt ihr eurer Figur einen Namen und schon findet ihr euch auf einem Schulhof wieder, in denen sich eine Handvoll Kinder tummeln. Schnell werdet ihr feststellen, dass es auf der Karte noch zwei weitere Bereiche gibt, die ihr am Anfang noch nicht betreten könnt. Nachdem ihr die ersten Herausforderungen aber bestanden habt, dürft ihr euch auch in diesen Arealen umschauen. Nun zum eigentlichen Spielablauf von EA Playground. Ihr lauft durch die Gegend und sprecht diverse Kinder an. Diese wiederum fordern euch zu Minispielen auf. Knackt ihr deren Rekord, habt ihr die Herausforderungen bestanden und ihr bekommt dafür Sticker und Murmeln. Diese Murmeln könnt ihr schließlich gegen weitere Sticker eintauschen. Diese Aufkleber sind im Grunde auch das Spielziel. Sie schalten neue Minispiele und neue Fähigkeiten in den Disziplinen frei. Habt ihr euer Stickeralbum komplett, seid ihr der neue King auf dem Spielplatz. Das liest sich bestimmt nicht gerade abwechslungsreich und ist es leider auch nicht. 
Minispielplatz
Bleibt zu hoffen, dass wenigstens die Minispiele mehr Pepp und Abwechslung zu bieten haben. Insgesamt gibt es neun davon und ihr müsst sie in allen drei Schwierigkeitsgraden (leicht, mittel und schwer) bestehen. Da wäre zum Beispiel „Völkerball“. Hier spielt ihr drei gegen drei und versucht eure Gegnertruppe abzuwerfen, indem ihr auf dem oberen Bereich des Touchscreens tippt. Wenn ihr den Ball fangt, bekommt ihr einen bereits abgeworfenen Mitspieler zurück in euer Team. Beim „Autorennen“ rast ihr im RC-Stil über eine kleine Piste und dürft eure Gegner mit fiesen Gegenständen à la Mario Kart malträtieren. So ladet ihr Elektroschocks auf eure Kontrahenten ab, lähmt sie mit einer Pizza oder schickt sie mit einem Ölteppich von der Bahn. In „Kicks“ gilt es, auf einem kleinen Fußballfeld mehr Tore zu schießen als eure Gegner. Euch werden immer wieder Bälle zugeworfen, die ihr am Torwart vorbei schießen sollt. Manchmal erscheinen auch andersfarbige Bälle, die euch schneller machen oder eure Punktzahl verdoppeln.
 Autor:
Marcel Huse
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.9