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Final Fantasy Crystal Chronicles: Ring of Fates

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 Spiel-Infos: Final Fantasy Crystal Chronicles: Ring of Fates
Final Fantasy Crystal Chronicles: Ring of Fates Boxart Name: Final Fantasy Crystal Chronicles: Ring of Fates (EUR)
Entwickler: Square Enix
Publisher: Square Enix
Erhältlich seit: 21. März 2008
Genre: Rollenspiel - Action-RPG
Spieler: 1-4
Features:
Multikarten-Spiel
Knapp vier Jahre nach der Geburt der neuen Spinoff-Franchise Crystal Chronicles folgt jetzt der erste namentliche Nachfolger, Final Fantasy Crystal Chronicles: Ring of Fates. Anders als der Vorgänger erscheint Ring of Fates exklusiv für den Nintendo DS, verspricht also mobilen Spielspaß. Ob die zahlreichen Makel des Prequels ausgemerzt wurden und inwiefern sich die Spiele überhaupt noch gleichen, dazu mehr in unserem Test.

Geschwister im Kampf für das Gute
Yuri und seine Zwillingsschwester Chelinka führen ein wohlbehütetes Leben in einer kleinen Siedlung abseits des Trubels der großen Stadt. Gemeinsam mit ihrem Vater, dem Yuke Alhanalem und der Lilty Meeth genießen sie die sorgenfreie Zeit. Yuri ist dabei immer und überall dabei, getrieben von seiner unbändigen Neugier, während Chelinka ihm stets folgt und sich regelmäßig als große Schwester aufspielt, obwohl sie ja beide zur selben Stunde geboren wurden. All die Wonne könnte anhalten, käme nicht eines Tages ein bösartiger Besucher zu Yuri und Chelinkas Vater: Ein sogenannter Lunarer tritt des Nachts in die Tür und erzählt, dass er Nachschub braucht. Vater spricht dabei plötzlich von einer Abmachung, an die sich die Lunaren halten sollten, doch der Besucher hält davon wenig. Das Unglück nimmt seinen Lauf und alsbald müssen Yuri und Chelinka allein durchs Land reisen, stets von neuen Ereignissen getrieben, ohne jedoch mehr als das eine Ziel zu kennen: Dem König, dessen Sitz in der Großstadt Rebena Te Ra liegt, vor den Plänen der Lunaren zu warnen.

Das Setup der Geschichte ist stimmig, wesentlich komplexer wird die ganze Angelegenheit aber leider nicht. Für ein Square Enix-Spiel schwingt also eine gewisse Enttäuschung mit, wenn man eine epische, ausführlich präsentierte Story erwartet hat. Einigermaßen wett gemacht wird dies überraschenderweise durchs Gameplay. Ganz im Gegensatz zu anderen großen Marken des Herstellers läuft man in Ring of Fates nicht nur von Videosequenz zu Videosequenz, sondern ist um das erfolgreiche Bestehen verschiedener Levels bemüht. Jeder Level ist als natürliche Landschaft eingebettet. Mal geht es an den Aufstieg eines schneeumwehten Berges, mal in den unumgänglichen Wald. Der Rätselgehalt ist dabei spärlich angewandt, sich gar verirren ist unmöglich, dazu sind die Rätsel zu geradlinig und die per Touchscreen-Druck eingeblendete Karte zu hilfreich.

Wenn des Liltys Kochtopf überkocht

Die Rätsel von Ring of Fates hängen unmittelbar mit den drei im Laufe des Spiels zu Yuri und Chelinka hinzustoßenden Begleitern zusammen. Zwei davon sind die Freunde der Familie, Alhanalem und Meeth. Entdeckt man in der Ingame-Umgebung eine Besonderheit lässt sich auf dem Touchscreen die Spezialfähigkeit des jeweils aktiven Charakters aktivieren. Alhanalem etwa kann unsichtbare Blöcke sichtbar machen, indem man das Feuer einer nahe gelegenen Fackel per Touch auf den unsichtbaren Block zieht. Meeth hingegen kann aus herumfliegenden Elementomen (Grundstoffe der Magie) Magnitite herstellen. Dazu werden die Elementome automatisch in den aktivierten Kochtopf gesogen, der anschließend ebenfalls über den Touchscreen umgerührt wird. Stellt man sich geschickt an, entsteht ein Magnitit des gewünschten Zauberspruchs.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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Leserwertung:
7.7