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Final Fantasy IV

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 Spiel-Infos: Final Fantasy IV
Final Fantasy IV Boxart Name: Final Fantasy IV (EUR)
Entwickler: Matrix Software
Publisher: Square Enix
Erhältlich seit: 05. September 2008
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
keine
Erst im letzten Jahr hat uns Square Enix mit einem wirklich gelungenen Remake von Final Fantasy III für den Nintendo DS beglückt. Spielerisch blieb das Spiel seinem Original treu, während die Optik gehörig aufgemotzt wurde. Und nun ist es für den nächsten Teil soweit. Final Fantasy IV ist da und präsentiert sich erneut in einem deutlich moderneren Gewand, als noch das Original Anno 1991 für das Super Nintendo. Wir werfen also erneut einen Blick auf einen „Oldie“ der Videospielgeschichte und sagen euch, ob dieser auch heute noch überzeugen kann.
 
Gut und Böse
Die Geschichte von Final Fantasy IV dreht sich rund um den Dunkelritter Cecil, dem Anführer der Roten Schwingen des Königreichs Baron. In der Eröffnungssequenz des Spiels seht ihr, wie Cecil und seine Mannen mehrere Gegner niederstrecken, um an einen Kristall heranzukommen, den der König von Baron begehrt. Doch Cecil hinterfragt die Gedanken seines Königs, denn die vermeintlichen Feinde haben kaum Gegenwehr geleistet. Als er seine Gedanken seinem König mitteilt, erzürnt dieser und degradiert Cecil. Um seinen Rang wiederzuerhalten soll er sich zusammen mit seinem Freund Kain auf den Weg in ein nahegelegenes Dorf aufmachen, um dort einen Ring abzuliefern und ein Monster zu besiegen. Kaum haben wir das Monster besiegt und sind im Dorf angekommen, löst der Ring eine wahre Feuerorgie aus, die alles in Brand steckt und fast jeden Dorfbewohner das Leben kostet. Cecil kann gerade noch ein kleines Mädchen namens Rydia retten, bevor sich ein riesiger Krater auftut und uns vom Königreich Baron abschneidet. Cecil ist sich sicher, dass etwas mit seinem König nicht stimmt und so macht er sich auf, die anderen Königreiche, die im Besitz eines Kristalls sind, zu warnen. Auf seiner Reise wird Cecil aber schnell erfahren, dass noch deutlich mehr hinter den Handlungen Barons steckt.

Auf eurer Reise werdet ihr in Final Fantasy IV vielen Charakteren begegnen, die sich euch anschließen. Bereits hier liegt ein großer Unterschied im Vergleich zum Vorgänger, da ihr in Final Fantasy IV stets die Charaktere eurer Gruppe wechselt, nur Cecil bleibt euch treu, wenngleich auch er einige Veränderungen durchmacht. Meistens sind die Wechsel unter den Charakteren mit dramatischen Ereignissen verbunden, weshalb nicht selten einer euer Gefährten das Zeitliche segnet oder zumindest nicht mehr dazu in der Lage ist weiterzukämpfen. Somit ist die Grundstimmung im Spiel deutlich düsterer, als in anderen Rollenspielen. Im Vergleich zu heutigen Genrevertretern kann die Geschichte zwar nicht mehr ganz mit der Dramaturgie mithalten, ist aber dennoch ein wahrlich episches und unterhaltsames Abenteuer.

Einmal um die Welt und noch viel weiter
Spielerisch ist bei Final Fantasy IV alles beim Alten geblieben. Ihr steuert also stets Cecil und seine aktuelle Gruppe durch Höhlen, Verliese, Wälder, Burgen und natürlich über die Weltkarte und durch Städte. Meistens folgt ihr dabei ein und demselben Muster. Zuerst geht es in ein Dorf. Dort haltet ihr Gespräche mit den Einwohnern, bis ihr einen Auftrag bekommt.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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Leserwertung:
8.2