Nintendo DS » Tests » G » Ghost Trick: Phantom Detektiv

Ghost Trick: Phantom Detektiv

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Ghost Trick: Phantom Detektiv
Ghost Trick: Phantom Detektiv Boxart Name: Ghost Trick: Phantom Detektiv (EUR)
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Erhältlich seit: 14. Januar 2011
Genre: Adventure
Spieler: 1
Features:
keine
Mit Ghost Trick: Phantom Detektiv veröffentlichen Capcom und Nintendo gemeinsam das neue Werk aus der Feder von Shu Takumi, dem kreativen Schöpfer der hierzulande als Ace Attorney (Phoenix Wright, Apollo Justice) bekannten Spielserie. Gerade wer auf die Anwaltsspiele steht, sollte sich den folgenden Test gut durchlesen, denn Ghost Trick erinnert in vielen Punkten an diese, schafft es aber dennoch eigene Akzente zu setzen. Dabei könnte die Ausgangssituation nicht schlechter sein…
 
Die Uhr tickt
Ihr schlüpft in die Haut von Sissel oder besser gesagt in dessen Seele. Ghost Trick beginnt nämlich mit dem Ableben eures Charakters. Doch anstatt sofort ins Land der Toten zu schweben, verweilt Sissels Seele noch wenige Stunden im Land der Lebenden. Einziges Problem bei der Sache: Sissel hat nicht nur seinen Körper sondern auch seine Erinnerung verloren. So beginnt eine spannende Detektiv-Geschichte, in der ihr versucht herauszufinden, warum Sissel sterben musste. Viel Zeit bleibt euch allerdings nicht, denn schon bei Tagesanbruch ist Sissels Zeit abgelaufen. Also nichts wie hinein in eine Geschichte voller Überraschungen und Wendungen.

Zwischen den Welten
Ghost Trick ist in erster Linie als eine Art Mischung aus Adventure und Geschicklichkeitsspiel zu sehen. Im Laufe der Story bekommt ihr es mit zahlreichen Dialogen zu tun - die diesmal erfreulicherweise ins Deutsche übersetzt wurden - welche euch mehr und mehr Anhaltspunkte zu den mysteriösen Umständen der vergangenen Stunden liefern. Im Gegensatz zu den Ace Attorney-Spiele, die eher wie ein digitaler Roman daherkommen, bietet euch Ghost Trick aber auch einige geschickte Rätsel und somit einen deutlich höheren Gameplay-Anteil. Das Besondere an der Geisterwelt ist, dass ihr Besitz von Gegenständen einnehmen und diese manipulieren könnt. Auf Knopfdruck wechselt ihr in die Geisterwelt. In dieser seht ihr hervorgehobene Objekte, zu denen ihr mit Sissels  Seele wechseln könnt. Sissel kann sich nicht freischwebend wie ein Geist durchs Spiel bewegen, sondern muss sich über die Objekte einen Weg bahnen. Einziges Problem an der Sache, Sissels Kräfte erlauben es ihm lediglich sehr nahe Objekte in Besitz zu nehmen. So steht ihr nicht selten vor einer Sackgasse. Hier hilft euch nun aber die Fähigkeit manche Objekte zu manipulieren. Nehmt beispielsweise die Gestalt eines Fahrrads an und tretet wie von Geisterhand in die Pedale. Oft ist es aber auch so, dass ihr eine Kettenreaktion auslösen müsst, um euer gewünschtes Ziel zu erreichen. Aktiviert zum Beispiel einen Mixer, wechselt schnell in einen Ventilator und schaltet diesen an, nun wechselt ihr schnell in eine Fahne, die nun wehend durch die Kraft des Mixers empor gezogen wird. Ihr seht, Ghost Trick verlangt einiges an Hirnschmalz. Die Lernkurve im Spiel ist aber sehr einsteigerfreundlich ausgefallen. Da ihr nur von bestimmten Objekten Besitz ergreifen und selbst dann nicht jedes Objekt manipulieren könnt, erweisen sich die Rätsel gerade zu Beginn als relativ simpel. Im Laufe des Spiels steigert sich der Schwierigkeitsgrad aber.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
9.1