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Harvest Moon: Frantic Farming

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 Spiel-Infos: Harvest Moon: Frantic Farming
Harvest Moon: Frantic Farming Boxart Name: Harvest Moon: Frantic Farming (PAL)
Entwickler: Natsume
Publisher: Rising Star Games
Erhältlich seit: 25. März 2011
Genre: Geschick & Puzzle
Spieler: 1-4
Features:
Single Card Multiplayer
Gerade Nintendo-Spielern wird die Harvest Moon-Reihe, in der man stets seinen eigenen Bauernhof betreibt und als Landwirt seinen Alltag mit Kühen, Hühnern und der geliebten Feldarbeit verbringt ein Betriff sein. Ebenso blieb bislang auch der Nintendo DS nicht von dieser Reihe verschont und hat bereits so manchen Titel aus diesem Franchise angezogen. Ein weiterer, Harvest Moon: Frantic Farming, ist erst vor wenigen Wochen ganz im Schatten des Nintendo 3DS erschienen. Doch dieses Harvest Moon ist nicht einfach ein neuer, typischer Teil der beliebten Reihe, nein, dieses Mal ist der Titel in einem ganz anderen Genre angesiedelt: dem Puzzlegenre. Doch kann Frantic Farming auch abseits von Bauernsimulationen punkten und auch weiterhin an die Qualität der Reihe anknüpfen? Wir haben dies für euch herausgefunden!

Angriff des Killergemüsese!
Die Geschichte, die hinter Frantic Farming steckt, ist schnell erzählt: Sämtliches Gemüse auf der Sunny Island wuchert und wuchert in einem Affenzahn heftigst vor sich hin. Die Aufgabe des Spielers ist es nun in der Rolle eines von zwölf verschiedenen Charakteren aus dem Harvest Moon-Universum herauszufinden, was denn hinter dem radikalen Wachstum steckt. So kommt es immer wieder während eurem kurzen Aufenthalt auf der Sunny Island zu Gelegenheiten, in denen ihr euch Felder freiernten müsst, oder ihr zu einem Wetternten aufgefordert werdet. Zunächst wird euch ein Erntewichtel zur Seite gestellt, der sofort losläuft und sich an die Arbeit macht, wenn ihr ihn antippt. Doch ganz SO einfach gestaltet sich die Ernte dann doch wieder nicht: er beginnt das Spiel vor einem Spielfeld, das in viele quadratische Felder eingeteilt ist, in denen je ein Gemüse heranreift. Es gibt vier verschiedene Reifestufen, wobei der Wichtel das Gut nur dann aus dem Boden reißt, wenn es die letzte Stufe erreicht hat, als bereits reif ist. Und jedes Mal, wenn dieser etwas erntet, wässert er gleichzeitig all das Gemüse, das sich auf den angrenzenden vier Feldern befindet, was wiederum dazu führt, dass dieses sich eine Stufe weiterentwickelt. Die Felder könnt ihr per Touchscreen beliebig verschieben, um das Gemüse in die Reichweite des Wichtels zu schaffen. Befindet sich auf dem gesamten Acker kein reifes Gemüse mehr, das ihr ernten könnt, so habt ihr das Spiel verloren.
Das größte Problem, mit dem das Spiel allerdings zu kämpfen hat, ist, dass es doch sehr, sehr kurz ist und auch der Anreiz alle verschiedenen Storymodi zu vollenden eher recht mager ausfällt. Auch wenn die Aufträge, die ihr erhaltet doch oftmals sehr verschieden klingen mögen, letztendlich läuft das Spiel immer gleich ab: in einer möglichst kurzen Zeitspanne möglichst viel Gemüse abzuernten.
 Autor:
Barbara Bleier
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