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Inazuma Eleven

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 Spiel-Infos: Inazuma Eleven
Inazuma Eleven Boxart Name: Inazuma Eleven (EUR)
Entwickler: Level-5
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 28. Januar 2011
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1-4 (lokal)
Features:
Nintendo Wi-Fi Connection, Datentransfer
Die meisten Spieler werden sich wohl die gleiche Frage wie unsere Redaktion stellen: Rollenspiel und Fußball, passt das überhaupt zusammen? Die Jungs von Level 5, die unter anderem für RPG-Perlen wie Dragon Quest VIII oder White Knight Chronicles verantwortlich waren, haben sich an das interessante Experiment gewagt. Inazuma Eleven, der erste Teil von drei Nintendo DS-Spielen, die es bereits in Japan gibt, hat es nach mehr als zwei Jahren nun endlich auch nach Europa geschafft. Lest im Test, ob das Spiel eine Lokalisierung verdient hat oder nicht.

Elf Freunde müsst ihr sein
Die ersten Minuten von Inazuma Eleven erinnern an die altbekannten Animes Captain Tsubasa und Kickers. Der talentierte Torwart und Kapitän des Raimon High Fußballclubs, Mark Evans, betritt das Clubhaus und findet alle sechs anderen Mitglieder beim Faulenzen vor. Keiner hat so richtig Lust zum trainieren, weil sie sowieso nichts reißen würden. Das geht Mark natürlich auf die Nerven, da er endlich bei richtigen Turnieren mitmachen will. Die Schließung des Clubs droht, wenn sie gegen den amtierenden Meister des Football Frontier-Turniers nicht gewinnen. Voller Freude sucht der Teamkapitän deshalb vier weitere Mitspieler für sein Team und gemeinsam treten sie gegen den haushoch überlegenen Gegner an. Dieser ist jedoch nur gekommen, um einen bestimmten Spieler namens Axel Blaze zu studieren. Nachdem dieser sich der Raimon High anschließt und mit einem tollem Tor auf 1:20 verkürzt, gibt der Gegner auf und verliert somit das Spiel. Damit ist der Fußballclub der Raimon High gerettet und Mark hat mit Axel jemandem im Team, mit dem er viel erreichen kann. Die Story ist insgesamt ok, es gibt aber vergleichsweise wenig Überraschungen bis zum Ende. Dennoch fesselt sie den Spieler genug an den DS, um immer weiterspielen zu wollen. Dass es keine allzu komplexe Story gibt ist vielleicht auch gut, um jüngeren Spielern einen besseren Einstieg zu verschaffen.
Fußball trifft auf RPG
Wie spielt sich so ein Fußball-RPG? Ganz einfach: Wie ein RPG eben. Man läuft auf einer Karte und hat bestimmte Aufträge zu erfüllen. Das können simple Aufgaben wie zu einem Ziel zu gehen, bestimmte Sachen finden oder etwas abzuholen sein. Auf dem Weg kann es hin und wieder mal zu einem Fußballduell kommen, ganz ähnlich den Zufallskämpfen bei klassischen Rollenspielen. Da diese Duelle keine echten Spiele sind, werden sie meistens auch nur vier gegen vier ausgetragen. Die Siegbedingungen können dabei unterschiedlich ausfallen: Mal muss man einfach nur den Ball abnehmen, mal ein Tor schießen oder genügend Ballbesitz haben. Bei allen Aufgaben hat man nur eine gewisse Zeit zur Verfügung und muss deshalb relativ schnell agieren. Gewinnt man ein Duell, erhalten alle Spieler Erfahrungspunkte. Bei genügend EXP steigen die Level der Spieler und ihre Werte verbessern sich und lernen zudem manchmal Spezialfähigkeiten, die sie wie eine Art Zauber im Spiel einsetzen können.
 Autor:
Mehmet Karaca
Testbericht
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