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Infinite Space

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 Spiel-Infos: Infinite Space
Infinite Space Boxart Name: Infinite Space (EUR)
Entwickler: Seeds
Publisher: Sega
Erhältlich seit: 26. März 2010
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
keine
Weltraum-Rollenspiele sind in den letzten Jahren ziemlich in Vergessenheit geraten. So hat Sega sich entschlossen in Zusammenarbeit mit Platinum Games, die für MadWorld und Bayonetta verantwortlich waren, mit Infinite Space für den Nintendo DS diese Lücke zu stopfen. Der eigentliche Entwickler des Spiels ist jedoch Nude Maker, die unter anderem Clock Tower und Steel Battalion entwickelt haben. Ob die Weltraum-Oper gelungen ist, erfahrt ihr in unserem detaillierten Test.

Die Sterne warten
Yuri, der Hauptprotagonist des Spiels, ist auf Ropesk zu Hause und wartet schon seit längerer Zeit auf den sogenannten Launcher. Dieser soll es ihm ermöglichen von seinem Heimatplaneten wegzukommen, um das weite Universum erforschen zu können. Den Ropeskern ist es nämlich nicht erlaubt den Planeten zu verlassen, weshalb Yuri keinen weiteren Ausweg gesehen hat, als einen Launcher anzuheuern. Sein großes Ziel ist es irgendwann mal ein eigenes Schiff zu kommandieren und das Geheimnis eines mysteriösen Erbstücks von seinem Vater zu entschlüsseln. Die Story bei Infinite Space gehört zu den stärksten Punkten des Spiels. Neben der Intro-Sequenz gibt es leider keine weiteren Anime-Sequenzen. Die packende Story wird durch Dialoge erzählt, wobei Standbilder benutzt werden. Bei Infinite Space kann man also nicht laufen.

Kurz nach dem Intro geht es auch schon in die erste Schlacht. Das Kampfsystem von Infinite Space ist eigentlich recht simpel. Man hat lediglich die Möglichkeit sich schneller nach vorn oder rückwärts zu bewegen. Ist der Gegner im Angriffsradius kann man angreifen. Dabei hat man die Möglichkeit schwächere oder stärkere Attacken auszuwählen. In brenzligen Situationen muss man dann gelegentlich auch in die Verteidigungsstellung übergehen. Dabei ist es wichtig immer ein Auge auf die Aktionsleiste zu werfen. Ist diese nicht ganz gefüllt kann man beispielsweise nur eine schwächere Attacke einsetzen. Ob man nun länger warten will, um härter anzugreifen oder andersherum hängt vom Spieler ab. Ein Problem beim Spiel ist, dass leider viel zu wenig erklärt wird. Natürlich steckt schon etwas mehr im Kampfsystem, jedoch muss man es sich alles selbst beibringen.
 Autor:
Mehmet Karaca
Testbericht
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Leserwertung:
7.7