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Jagdfieber

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 Spiel-Infos: Jagdfieber
Jagdfieber Boxart Name: Jagdfieber ()
Entwickler: TBA
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 02. November 2006
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1-4
Features:
Einzelkarten Multiplayer, Nintendo WFC
Auch mit Jagdfieber, einem CGI-Trickfilm aus dem Hause Sony Pictures Animation Studio, wird in einer längst bekannten Manier verfahren: Passend zum Film kommen Versoftungen für alle erdenklichen Plattformen in die Regale, die natürlich vor allem auf Kids zielen, die nach ihrem Kinobesuch unbedingt mehr von ihren Helden sehen wollen. Die Nintendo DS Version konzentriert sich dabei auf einen bestimmten Zeitpunkt der Filmhandlung, während der Rest des Films im Vor- und Abspann abgehandelt wird und auch das nur in lieblosen Standbildern. Aber um was geht es bei Jagdfieber eigentlich?

Bär Boog führt bei einer Wildhüterin ein mehr als passables Leben. Tatsächlich besteht seine einzige Pflicht darin, regelmäßig in Shows aufzutreten. Das beschauliche Dasein ändert sich, als Boog einem Hirsch namens Elliot das Leben vor einem Wilderer rettet. Durch den schlechten Einfluss des neuen Kumpels treiben die beiden soviel Unsinn, bis sie letztendlich von der Wildhüterin im Wald ausgesetzt werden – und das zum Beginn der Jagdsaison. Genau an diesem Punkt der Geschichte beginnt das Spiel.
Partnerarbeit
Die NDS-Version der Filmumsetzung präsentiert sich als behäbiges 2D Jump'n'Run mit einigen Rätseleinlagen. Ihr steuert Boog und Elliot nicht nur im Team, sondern auch getrennt durch die Wildnis, wobei am Ende immer beide Kumpels das Ziel der insgesamt 27 Levels erreichen müssen. Wie der geneigte Leser in seiner langjährigen Erfahrung als Spieler sicherlich ahnt, besitzen beide Helden je vollkommen unterschiedliche Eigenschaften und Fähigkeiten. Boog ist ein Anhänger der Probiers-doch-mal-mit-Gemütlichkeit-Philosophie (keine Beamtenwitze!) und bewegt sich nicht nur recht langsam durch die Levels, sondern weist auch ein recht unterentwickeltes Sprungtalent auf. Dafür ist Meister Petz bärenstark (Anmerkung vom Chefredi: 10 Euro in die Wortspielkasse) und kann nicht nur schwere Gegenstände vor sich tragen, sondern diese auch werfen - Elliot inklusive.

Der Hirsch übernimmt den Part des flinkeren und agileren Partners und kann als dieser nicht nur ordentliche Sprünge ausführen, sondern auch eine Rempelattacke vom Stapel lassen. Teamwork kommt immer dann ins Spiel, wenn eine Stelle nicht ohne die Zusammenarbeit des dynamischen Duos bewältigt werden kann. Ein einfaches Beispiel: Ihr kommt an einem kleinen, mit Dornen überwachsenen Abgrund und seht von der anderen Seite eine praktische Holzkiste. Nun müsst ihr via Touchscreen Elliot auswählen, mit dem Elch über die schmerzhafte Falle springen und von der anderen Seite die Kiste auf die Dornen schieben. Nun wechselt ihr zu Boog, klettert mit dem dicken Kerl auf die Kiste und überwindet so die Dornen. Im Verlauf des Spiels trifft der Spieler auf deutlich anspruchsvollere Aufgaben als die eben geschilderte, wobei richtige Kopfnüsse nicht auszumachen sind.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
3.0