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Lufia: Curse of the Sinistrals

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 Spiel-Infos: Lufia: Curse of the Sinistrals
Lufia: Curse of the Sinistrals Boxart Name: Lufia: Curse of the Sinistrals (US)
Entwickler: TBA
Publisher: Square Enix
Bisher kein Europa-Release geplant
Genre: Rollenspiel - Action-RPG
Spieler: 1
Features:
keine
Die Lufia-Reihe hat in Deutschland einen sehr lückenhaften Auftritt hingelegt. Nachdem der Erstling schlicht übersprungen wurde und auf dem Super Nintendo nur der zweite Teil schlicht als Lufia erschienen ist, sind uns der vierte Teil für den Game Boy Advance und auch das vorerst letzte Spiel der Reihe für den Nintendo DS verwehrt geblieben. Zum Glück können Importspiele auf dem Nintendo DS aber problemlos abgespielt werden und so haben wir uns Lufia: Curse of the Sinistrals in der US-Version zu Gemüte geführt und verraten euch, was die Neuinterpretation des zweiten Lufias zu bieten hat.

Bekannt und doch nicht alt
Lufia: Curse of the Sinistrals erzählt im Grunde genommen die gleiche Geschichte wie das SNES-Spiel Lufia. Man schlüpft in die Rolle des Rotschopfs Maxim und tritt zunächst gegen den Sinistral Gades, später gegen alle vier Sinistrals an. Unterstützt wird Maxim von einer bunten Truppe von Charakteren, angefangen von der Kindheitsfreundin Tia, über den Muskelprotz Guy, bis hin zum verrückten Wissenschaftler Lexis. Auch wenn die grundlegende Geschichte im Wesentlichen die gleiche ist wie im SNES-Original, wurden die Charaktere, zahlreiche Abläufe und auch Team-Konstellationen teilweise drastisch verändert.
http://nintendods.gaming-universe.org/screens/review_lufia_curse_of_the_sinistrals-bild1.jpg
Ob Neverland hiermit Kennern des Originals einige Abwechslung bieten oder aber ungeliebte Ecken und Kanten an der Geschichte abwetzen wollte, wissen wir nicht, klar ist aber, dass die Geschichte ein deutlich anderes Feeling hat als auf dem Super Nintendo. Grund hierfür ist neben den erzählerischen Unterschieden vor allem der deutlich zum Slapstick hin verlagerte Humor und die noch deutlichere Überzeichnung vieler Charaktere. Damit einhergehend wurde auch das Aussehen vieler wichtiger Charaktere deutlich geändert. Ob man Fans des Originals mit diesen Änderungen eine Freude gemacht hat, ist sicherlich zweifelhaft.

Action statt Rundenkämpfe
Doch nicht nur in Sachen Geschichte geht Curse of the Sinistrals eigene Wege. Auch spielerisch hat sich Neverland deutlich von seinen Wurzeln verabschiedet. War Lufia noch ein klassisches japanisches Rollenspiel mit rundenbasierten Kämpfen, setzt man in Curse of the Sinistrals auf ein Echtzeit-Kampfsystem und die Kämpfe finden unmittelbar in der Spielwelt statt. Maxim und seine bis zu fünf Freunde können jeweils mit dem Y-Knopf angreifen und mit dem X-Knopf einen magischen und besonders starken Spezialangriff durchführen, der allerdings auf Kosten der Magie-Anzeige geht. Diese füllt sich automatisch nach einiger Zeit auf, wohingegen die Lebensenergie nur durch Items, Level-Ups oder das Erreichen eines Checkpoints regeneriert wird. Mittels des Touchscreens oder wahlweise über das Pause-Menü kann man jederzeit zwischen den Charakteren, die einem zur Verfügung stehen, wechseln.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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