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One Piece: Gigant Battle!

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 Spiel-Infos: One Piece: Gigant Battle!
One Piece: Gigant Battle Boxart Name: One Piece: Gigant Battle! (EUR)
Entwickler: Ganbarion
Publisher: Namco Bandai Games
Erhältlich seit: 01. Juni 2011
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-4
Features:
Single Card-Multiplayer
Bis Strohhutpirat Monkey D. Ruffy endlich das One Piece gefunden hat, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Der mit erfolgreichste Shounen-Manga erhält Videospiel um Videospiel und wird wohl nur noch von der Marktmacht namens Dragon Ball übertroffen. Auch in One Piece: Gigant Battle! darf man wieder mit der Strohhutbande & Co Kontakt aufnehmen, diesmal in Form einer wilden 2D-Rauferei. Ob der Nintendo DS-Titel einen Blick wert ist, erfahrt im folgenden Test.
 
Von Insel zu Insel
Eine Story gibt es in One Piece: Gigant Battle! zwar nicht unbedingt, die verschiedenen Levels und Missionen folgen aber grob der aus Manga und Anime geläufigen Handlung. So kämpft man mit und gegen Figuren aus allen Story-Arcs bis hin zur Rettung von Puma D. Ace beziehungsweise dem großen Showdown mit Whitebeard. Auf einer Oberweltkarte wählt man zwischen den verschiedenen Archipelen, etwa Amazon Lily, Impel Down oder dem East Blue Park, und gelangt durch einen Klick auf den A-Button in eine detaillierte Spielfeldkarte mit vielen kleinen Feldern, über die man eine Figur mittels Anweisungen durch das D-Pad wandern lässt. Dieses Herzstück des Spiels, der Piraten-Grandprix, besteht aus zahlreichen Einzelmissionen, die die verschiedensten Siegesbedingungen an den Spieler stellen. Der Schwierigkeitsgrad ist teilweise ziemlich happig, dem nur durch geduldiges Aufleveln der Figur entgegengewirkt werden kann. Leider muss man jede der spielbaren Figuren einzeln aufbauen, sodass man viele Missionen mehrmals spielen wird. Wer sich gezielt an den Missionsmodus heranmacht, wird in nur wenigen Stunden bei den Credits angelangt sein, wer jedoch alle Missionen mit allen Bedingungen lösen möchte, wird nicht nur um Einiges länger Zeit brauchen, sondern sich auch das eine oder andere Haar ob der abverlangten Schwierigkeit ausraufen. Mal muss man nur einen Gegner besiegen, mal die meisten Punkte zusammen bekommen, mal einfach nur überleben, mal lange genug auf einer Seifenblase schweben, und so weiter und so fort. Langweilig werden die Missionen so schnell nicht. Neben dem Grandprix kann man in der sogenannten Thousand Arena auch einfach nach Lust und Laune Kämpfe bestreiten, auch mit individuellen Kampfeinstellungen.

One Piece Ultimate Stars
Gespielt wird in einer Seitansicht, ähnlich der bekannten Smash Bros.-Serie. Japan-Importeure hingegen haben einen noch wesentlich treffenderen Vergleich, denn im Grunde genommen ist One Piece: Gigant Battle beinahe identisch mit Jump Ultimate Stars / Jump Super Stars. Nur ohne all die anderen Manga-Serien, dafür mit Fokus auf noch mehr One Piece. Mit dem Steuerkreuz bewegt man eine von etwa 20 spielbaren Figuren, darunter natürlich Ruffy, Zoro und Sanji, aber auch Boa Hancock, Magellan oder Kizaru. Durch die Kombination der Richtungstasten mit dem B-Button können verschiedene Moves angewendet werden, deren Repertoire sich durch Spezial-Moves noch erweitert, indem man die rechte Schultertaste gedrückt hält und dann eine spezielle Button-Kombination eingibt, die teilweise sogar von einer kurzen animierten Sequenz begleitet wird. Auch gibt es eine Art Wut-Modus, in dem die Figur kurzzeitig stärker wird, dafür aber allmählich Lebensenergie verliert. Zusammen mit einem Button fürs Springen und einem fürs Blocken von gegnerischen Attacken bietet die Steuerung Einiges an Kampfoptionen.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.0