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Picross 3D

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 Spiel-Infos: Picross 3D
Picross 3D Boxart Name: Picross 3D (EUR)
Entwickler: HAL Laboratory
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 05. März 2010
Genre: Geschick & Puzzle
Spieler: 1
Features:
Puzzle-Editor, Download neuer Puzzles, Demospiel
Puzzlespiele gibt es zu Hauf, und manch einer würde sagen, Handhelds seien dafür prädestiniert. Das stimmt vermutlich, da gerade unterwegs oder in einer kurzen Pause nichts besser unterhalten kann als eine flotte Puzzelei. Allerdings hat diese Genrepräferenz den Nachteil, dass man den Überblick verliert, welches Spielchen denn nun wirklich Spaß macht und langfristig unterhält, und welches lediglich aufgewärmtes oder zu kurzlebiges Einerlei ist. Zumindest das sei bereits an dieser Stelle verraten: Auf Picross 3D trifft Letzteres ganz bestimmt nicht zu!

Picross - Knusprig und mit Schokolade umhüllt?

Wer niemals zuvor ein Picross-Spiel genossen hat, wird von Nintendo nicht im Stich gelassen. Das Tutorial von Picross 3D ist an Ausführlichkeit nicht zu überbieten. Je nach eigenem Können sitzt man allein hier schon eine bis zwei Stunden am Spiel, noch ehe es wirklich losgeht. Schritt für Schritt werden verschiedene Spielmechaniken und Techniken erklärt, am Beispiel erläutert, und abschließend in je drei leichten Aufgaben zur Übung gestellt. Damit aber auch der Leser dieses Tests einen Eindruck von Picross 3D erhält, soll im Folgenden möglichst knapp das Spielprinzip dargestellt werden.
Im originalen 2D-Picross bestand eine Ausgabe aus einem Quadrat von Pixeln. Am Rand des Quadrats prangten in Höhe eines jeden Pixels Zahlen von null bis maximal 15. Diese Zahlen geben an, wieviele Pixel in einer Reihe des Quadrats anzuklicken sind. Man kann sich das als eine Art Schatzsuche vorstellen, wobei die Zahlen diejenigen Koordinaten angeben, an denen sich ein Schatz in der Erde befindet. Durch die Korrelation der Zahlen der Quer- und Hochreihen findet man schließlich die richten Pixel. Man findet aber nicht nur richtige Pixel, sondern auch definitiv falsche. Diese lassen sich markieren, damit man sie einerseits nicht aus Versehen anklickt, zum anderen erleichtet es die Suche nach weiteren relevanten Feldern. Wenn in einem Beispiel ein Rätsel aus einem Quadrat mit zehn mal zehn Pixeln besteht, und vor einer Reihe steht eine Null, so kann man ohne Überlegen alle Pixel in dieser Reihe oder Spalte wegklicken. Steht hingegen eine Zehn davor, kann man allesamt als falsch markieren. Wenn nun in einer Querreihe eine Null steht, und in einer der Hochreihen eine Neun, so weiß man, dass die Neun die höchstmögliche Anzahl an Pixeln dieser Spalte ist. Folglich kann man alle als falsch markieren und hat so wieder ein Stück des Rätsels gelöst. Schwierig wird es natürlich bei niedrigeren Zahlen. Wenn eine Eins vor einer Reihe steht, kann dieses eine Pixel an jeder der zehn möglichen Positionen stehen. Also muss man sich andere Reihen und Spalten ansehen, um über mehrere Ecken ans Ziel zu gelangen. Am Ende des Rätsel steht dann eine Figur, die sich aus den übrigbleibenden Pixeln zusammensetzt.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.0