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Pokémon Conquest

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Damit Nobonagas Vorhaben nicht von Erfolg gekrönt wird und es ihm unmöglich gemacht wird, die ganze bekannte Welt zu unterjochen, muss man nun zu einer gewieften Gegenmaßnahme greifen: Seinerseits alle siebzehn Königreiche einzunehmen. Expansionspolitik bekämpft man schließlich am besten mit Expansionspolitik. Der Spieler muss nun also nach und nach in andere Reiche einfallen, die dortigen Krieger im Kampf besiegen und dann die eigene Fahne hissen.

Spielprogression in der Hand des Spielers
Pokémon Conquest bietet eine etwas andere Spielstruktur als man das von Fire Emblem gewohnt ist. So schreitet das Spiel nicht etwa automatisch von Mission zu Mission fort, sondern der Spieler erhält die Aufgabe, den Spielfortschritt zu planen. So ist Pokémon Conquest in eine Monatsstruktur aufgeteilt. Das bedeutet, dass der Spieler jeden Monat überlegen muss, ob er sich dazu in der Lage sieht, das nächste Königreich unter seine Kontrolle zu bringen, oder ob er den Monat nutzen möchte, um in den eigenen Königreichen neue Kämpfer zu rekrutieren oder seine Trainer mit neuen Pokémon zu linken, was im Wesentlichen das Äquivalent zum Fangen von Pokémon ist.
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Auf der Suche nach Verbündeten
Neue Trainer für die eigene Armee gewinnt man, indem man gegnerische Trainer innerhalb von fünf Runden besiegt, oder aber ohne Schaden durch Angriffe gegnerischer Trainer zu erleiden besiegt. Nach dem Kampf bieten die Trainer dem Spieler an, sich ihm anzuschließen. Dies gilt allerdings nicht zwingend auch für Trainer, die den jeweiligen Krieger eines noch nicht eroberten Königreiches zur Seite stehen, hier kann es bisweilen auch unmöglich sein, die jeweiligen Trainer für sein Team zu gewinnen, oder aber sogar unausweichlich – sofern es einem denn gelingt, das Königreich einzunehmen. Übrigens bietet Pokémon Conquest zudem auch ein defensives Element, denn gegnerische Königreiche können auch das eigene Königreich angreifen. Verliert man die Schlacht um das eigene Königreich, so geht auch das Königreich in den Besitz des gegnerischen Kriegers über und muss neu eingenommen werden.

Pokémon Jagd im SRPG-Stil
Der Prozess des Linkens mit neuen Pokémon ist, wenngleich er im Wesentlichen das gleiche Ergebnis hat wie ein Pokémon in anderen Spielen der Reihe zu fangen, ein wenig anders als in anderen Spielen. So muss man wilde Pokémon nicht erst schwächen, sondern nähert sich ihnen mit seinem aktuellen Pokémon und wählt dann die Option Link aus. Ein kurzes QTE-Minispiel dient dann dazu, den Linkwert zwischen dem Trainer und dem Pokémon zu erhöhen und sobald man die entsprechende Leiste gefüllt hat, schließt sich das Pokémon dem Trainer an. Außerhalb des Kampfes kann man dann auswählen, welches Pokémon der Trainer mit in den Kampf nehmen soll.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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Leserwertung:
8.0