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Pokémon: Schwarze & Weiße Edition 2

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Spielerisch hat sich aufgrund der Nähe zur Vorlage nichts getan, das heißt, dass man wie eh und je rundenbasierte Kämpfe gegen wilde oder von anderen Trainern in den Kampf geführte Pokémon ausficht. Stärker als bisher liegt dabei der Fokus auf die Begegnung von Multi-Pokémon-Kämpfen, sei es ein Doppelkampf, ein Dreierkampf oder ein Reihum-Kampf. Oft kämpft man auch gemeinsam mit anderen Charakteren an deren Seite, wobei dann ein Pokémon der eigenen Seite automatisch Befehle erteilt bekommt. Durch die häufigen Treffen mit dem Rivalen wird vermieden, dass man als Spieler das Gefühl hat, allein in einer abstrakten Welt herumzulaufen. Etwas lebendiger hätten die Aufenthalte in ein paar der Städte dennoch ausfallen dürfen. Mehr als nur einmal gelangt man in einer unbekannten Örtlichkeit an und wird lediglich knapp dazu angehalten, den dortigen Arenaorden zu holen und, schwupps, geht es auch schon weiter über die nächste Route.

Was ist neu "2" Jahre später?
Brandneu ist unter anderem Pokéwood, der Ort an dem Träume Wirklichkeit werden - oder so ähnlich. Die Anspielung auf die reale Filmschmiede kommt nicht von ungefähr, denn über die Auswahl von teilnehmenden Pokémon, Hintergründen und Plotsträngen lassen sich hier kurze Pseudo-Filme erstellen, die im nahe gelegenden Kino angeguckt werden können. Die Reaktion des Publikums bekommt man außerdem gleich mit dazu. Daneben gibt es andere neue Städte zu entdecken, vor allem im Südwesten der überarbeiteten Weltkarte. Die widerspenstige Gegnerorganisation ist nicht so gänzlich unbekannt, nennt sie sich doch schlicht Neo Team Plasma. Wer das wohl sein mag. Ohnehin klar, dass das Cover-zierende Monster Kyurem diesmal ebenfalls mit von der Partie ist und sogar gefangen werden kann. Eine der erfreulichsten Tatsachen ist der enorme Post-Credits-Content, also all die Spielinhalte, die es nach dem Herunterlaufen des Abspanns noch zu erforschen gilt. Ganze Städte und weiterführende Geschichtsstränge gilt es zu Tage zu hieven. Wer schnurstracks den Arenaorden folgt, wird etwa zwanzig Stunden beschäftigt sein. Wer das neue Einall komplett erleben will, darf unzählige Stunden daran anhängen.

Die Mehrspieler-Fähigkeiten gleichen denen des Vorgängers, sind also ausgesprochen mannigfaltig. Egal, ob im örtlichen Multiplayer oder online über die WiFi-Connection, ob Kämpfen in zig Varianten oder das Tauschen von Pokémon, alles ist möglich. Auch die Traumwelt ist wieder mit dabei, in der Items und auch neue Pokémon gefangen werden können.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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Leserwertung:
7.3