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Rooms: The Main Building

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 Spiel-Infos: Rooms: The Main Building
Rooms: The Main Building Boxart Name: Rooms: The Main Building (EUR)
Entwickler: Hudson Soft
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 04. Juni 2010
Genre: Geschick & Puzzle
Spieler: 1
Features:
keine
Spätestens seit Professor Layton den Videospielmarkt aufgemischt hat, sind Knobelspiele ein kleines Trendgenre. Knackige Rätsel in Kombination mit einer dichten Atmosphäre haben sich gerade in Europa und Japan zu einem Erfolgsrezept gemausert. So überrascht es nicht, dass auch andere Entwickler ein Stück vom Kuchen haben wollen. Handmade Games, ein junges Team das etwa seit 2005 besteht, hat nun mit Rooms: The Main Building einen weiteren Vertreter dieses Genres veröffentlicht. Ob Rooms mit dem großen Vorbild mithalten kann, oder ob es doch eher eine langweilige Knobelei darstellt, klärt der nachfolgende Test.

Es darf wieder geschoben werden
Das Grundkonzept von Rooms ist ziemlich einfach und bekannt. Es basiert auf den Schieberätseln, bei denen man ein Bild, bestehend aus 9 oder 16 Quadraten zusammensetzen muss. Die Schwierigkeit ist, dass alle Quadrate bereits in falscher Ordnung auf dem Brett liegen und immer nur ein freies Feld existiert. Man schiebt also benachbarte Quadrate in das jeweils freie Feld und versucht so, das Bild korrekt zusammenzusetzen. Je größer das Bild ist, desto schwieriger ist das natürlich und so ist es nicht nur eine Frage des Geschicks, sondern durchaus auch der Geduld, derartige Rätsel abzuschließen. Umsetzungen dieses Spielprinzips findet man beispielsweise als Minispiele in The Legend of Zelda: The Wind Waker oder Professor Layton. Rooms nimmt diese Idee auf, variiert sie aber, um ein eigenständiges Spielkonzept aufzuweisen.

Telefon... oder Teleporter?
Im Spiel wird man in einem quadratischen Raum abgesetzt. Auf der Spielkarte befinden sich noch einige weitere Räume und einige Freiräume zwischen den Räumen. Befindet man sich in einem Raum, der ein freies Nachbarfeld hat, so kann man den Raum in das freie Nachbarfeld verschieben. Üblicherweise kann man außerdem wenn links oder rechts ein weiteres mit einem Raum belegtes Feld liegt, in dieses Feld wechseln. Das geht allerdings nur, sofern keine Mauer, Tür oder ein sonstiges Hindernis im Weg ist. Manche Räume verfügen zudem über eine Leiter, so dass man wenn man in einem Raum oberhalb eines Raums mit Leiter ist, in den unteren Raum herabsteigen kann und umgekehrt aus diesem auch nach oben klettern kann. Im Laufe des Spiels lernt man noch viele weitere Hindernisse aber auch Bewältigungsmethoden für diese kennen. Trifft man auf Holzbalken, die den Weg versperren, kann man diese mit ebenfalls in einigen Räumen versteckten Feuerquellen beseitigen. Einige Hindernisse sind dabei relativ gefährlich. So sollte man, wenn man eine Kiste mit Feuerwerk entzündet hat, schnell aus dem Raum fliehen, denn Explosionen im nächsten Umfeld sind für Menschen bekanntermaßen wenig erfreuliche Begebenheiten. Interessant sind noch Telefone und Wandschränke. Telefone ermöglichen dem Spieler, sich zu beliebigen anderen Telefonen auf der Spielkarte zu teleportieren und so den Raum zu wechseln. Wandschränke tauchen im Spiel immer paarweise auf. Steigt man in einen Wandschrank, bleibt man zwar an Ort und Stelle (relativ zum Spielfeld), die beiden Räume mit den Wandschränken tauschen hingegen die Position.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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