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Runaway: The Dream of the Turtle

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 Spiel-Infos: Runaway: The Dream of the Turtle
Runaway: The Dream of the Turtle Boxart Name: Runaway: The Dream of the Turtle (EUR)
Entwickler: TBA
Publisher: Koch Media
Erhältlich seit: 30. November 2007
Genre: Adventure
Spieler: 1
Features:
keine
Zu Beginn dieses Jahrtausends waren klassische Point’n’Click-Adventure eine nahezu ausgestorbene Gattung im Bereich der Videospiele. Die Actionwelle hatte das einstige Königsgenre schon lange vom Thron gestoßen und frühere Adventure-Schmieden wie etwa LucasArts (Monkey Island, Day of the Tentacle) wandten sich vom Genre ab. Diese Wende lässt sich am Beispiel von Indiana Jones-Spielen wunderbar beschreiben. Einst reichte es dem bekanntesten Archäologen der Welt vollkommen aus von einem Punkt zum nächsten geschickt zu werden und seine Gegner mit klugen Wortgefechten in die Enge zu treiben. Doch die letzten Abenteuer des Peitschenschwingers setzten auf einmal auf den 3D Action-Aspekt.
 
Doch plötzlich sind die Adventure auch im 3D-Zeitalter angelangt und so langsam kehrt das Genre wieder zurück auf die heimischen Systeme. Nur die Namen der Helden haben sich verändert. Anstatt Guybrush Threepwood oder Bernard heißen die neuen Helden Brian Brasco, Tony Tough oder Jack Keane. Gerade ersterer läutete mit dem 2002 erschienen Runaway – A Road Adventure die Rückkehr der Adventure ein. Anfang 2007 folgte der zweite Teil für den PC, der es nun unter dem Namen Runaway: The Dream of the Turtle auch auf den Nintendo DS geschafft hat.

Bruchlandung
Die Geschichte beginnt kurze Zeit nach dem Erstling. Solltet ihr diesen nicht gespielt haben, werdet ihr zwar ein paar wenige Anspielungen nicht verstehen und einige Charaktere nicht sofort wiedererkennen, das Grundgerüst der Geschichte ist aber auch für Einsteiger voll und ganz zugänglich. In Runaway: The Dream of the Turtle will das gestresste Paar aus dem ersten Teil endlich in den wohl verdienten Urlaub fliegen. Gerade erst angekommen, sehnt sich Gina erneut nach ein wenig Action und tritt mit Brian einen Flug auf eine abgelegene Insel an, wo beide eine Expedition antreten wollen. Doch mitten im Flug erliegt der schon etwas gealterte Pilot einem Herzschlag und es bleibt nichts anderes übrig, als mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug zu springen. Heldenhaft wie Brian nun mal ist, überlässt er Gina den einzigen Fallschirm. Diese ist fortan verschollen, während Brian den Absturz zwar überlebt, aber sich nun in einem tiefen, dunklen Dschungel wiederfindet, vollkommen auf sich allein gestellt.

Im weiteren Verlauf der Handlung bleibt es Brians primäres Ziel seine Geliebte Gina wiederzufinden. Doch, wie sollte es anders sein, artet die Geschichte im Spielverlauf zu einem mysteriösen Abenteuer aus, in dem sich Brian gegen eine dunkle Organisation beweisen muss, die hinter einem legendären Artefakt her sind. Im Laufe der insgesamt sechs Kapitel reist ihr quasi um die halbe Welt und erlebt so einige Merkwürdigkeiten.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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Leserwertung:
8.4