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Skate it

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 Spiel-Infos: Skate it
Skate it Boxart Name: Skate it (EUR)
Entwickler: Exient Entertainment
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 20. November 2008
Genre: Sport - Skateboard
Spieler: 1-2
Features:
Einzel- und Multikarten-Spiel, Nintendo WFC
Jahre lang gab es in der Videospiel-Skateboard-Szene nur einen Namen,  der Spaß auf virtuellen Brettern garantierte: Tony Hawk! Doch 2007 entwickelte Electronic Arts einen Skater auf den stationären Konsolen, der mehr Realismus versprach und mit einer ausgeklügelten Steuerung glänzte. Skate sorgte mit guter Grafik und herausforderndem Schwierigkeitsgrad für Aufsehen und stieß, laut Meinungen vieler Spieler, den alten Hasen Hawk vom Thron. Klar, dass auch die Nintendo-Konsolen einen Ableger der Reihe spendiert bekamen. Kann die hier getestete Nintendo DS-Version an den Achtungserfolg von Skate anknüpfen?

Flick-it Baby!
Skate it beginnt mit einem kleinen Skaterfilmchen als Intro und bietet dem virtuellen Profi interessante Modi im Auswahlbildschirm. Da will man nicht lange überlegen und stürzt sich erst mal in die Karriere. Doch was ist das? Nicht mit Knöpfchen will der virtuell erstellte Skater gesteuert werden, sondern mit dem Stylus auf dem Touchscreen. Deswegen ist im Tutorial erst mal üben angesagt bevor es losgeht. Auf dem Touchscreen seht ihr euer Board, das mit diversen Strichen, Halbkreisen und Strich-Kreis-Kombinationen mit dem Stylus bearbeitet werden möchte, um die Tricks vom Stapel zu lassen. Mit einem Druck auf dem Steuerkreuz nach oben nimmt euer virtuelles Ego an Fahrt auf. Diese Flick-it-Steuerung hat es in sich und will erst mal erlernt werden, aber nach einiger Zeit funktioniert diese ausgesprochen gut. Auch Linkshänder haben Ihre Freude, dürfen sie doch alternativ die Tasten des Nintendo DS als Steuerkreuz verwenden. Nette Idee!
Vom Noob zum Pro
Habt ihr genügend trainiert, starten auch schon die ersten Karriere-Missionen. So sollt ihr zunächst einige einfachere Tricks ausführen, über Hindernisse springen oder kleinere Combos auf eurem Brett hinlegen. Als Schauplatz eurer Karriere dienen diverse Skateparks mit verschieden Aufgaben, die ihr nach und nach freischaltet und anwählt. Ein Open-World-Konzept wie in Tony Hawk gibt es nicht und schadet auch keinem, da die einzelnen Areale gut gestaltet sind. Dennoch wird einigen die offene Welt vielleicht fehlen. Zudem muss gesagt werden, dass Skate it nichts für Weicheier ist. Zwar sind die ersten Missionen noch relativ einfach zu bewältigen, doch der Schwierigkeitsgrad und das Aufgabenniveau steigen stetig und schnell.

Dennoch hat sich EA viel Mühe in der Aufgabengestaltung gegeben. Für Hawk-Kenner sind diverse Wettbewerbe nichts Neues. Hier müssen die besten Tricks gemacht, die meisten Punkte eingefahren, Challenges gegen mehrere Skater bestanden und waghalsige Combos auf die virtuelle Kamera gedreht werden. Neu sind die sogenannten Deathraces, wo ihr gegen mehrere Skater eine bestimmte Strecke abfahrt, um zuerst ins Ziel zu kommen. Fiese Hindernisse und die Tatsache, dass ihr bei fast jeder Berührung eines Skaters auf die Nase fliegt, erschweren dieses Vorhaben. In der S.K.A.T.E.-Variante spielt ihr gegen einen Gegner und müsst einen Trick vormachen, der dann vom Gegner kopiert werden will. Schafft er dies nicht, bekommt er einen Buchstaben, bis das Wort „Skate“ komplett ist und ihr als Sieger vom Spot geht. Als Belohnung all eurer Mühen winken neue Skater, Sponsoren, Teile für den Skatepark und neue Areale.
 Autor:
Marcel Huse
Testbericht
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