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Tetris DS

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 Spiel-Infos: Tetris DS
Tetris DS Boxart Name: Tetris DS (EUR)
Entwickler: Nintendo EAD
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 21. April 2006
Genre: Sport - Denksport
Spieler: 1-10
Features:
Nintendo WFC, Single-Card Multiplayer
Eine Erfolgsgeschichte namens Tetris: Erfunden Mitte der 80er Jahre von Alexey Pajitnov löste Tetris eine Suchtwelle aus, die nahezu ohne vergleichbares Beispiel dasteht. Über den ganzen Globus verteilt konnten Videospieler, wie auch dem Medium unkundige Personen dem genialen Spiel nicht entkommen. Die Game Boy Version tat ihr übriges zur Popularität und für viele war die Kombination aus Tetris und der grauen Keksdose von Nintendo der Grundstein für den Erfolg des Handhelds. Inzwischen gibt es unzählige offizielle, wie inoffizielle Nachfolger zu Tetris, die zwar keinen Hype mehr auslösen, sich aber immer noch verkaufen. Warum also die alte Erfolgsformel nicht wieder in die Hand nehmen und durch neue Modi sowie einen Onlinemodus erweitern, dachte sich Nintendo. Schließlich würde sich ein Tetris für den als All-Ages-Handheld gerühmten Nintendo DS geradezu anbieten. Das Endprodukt der hypothetischen Überlegung, schlicht Tetris DS genannt, haben wir unter die Lupe genommen.

Die Steine sind gefallen
Dass Tetris DS im Gegensatz zum GB-Urvater einiges an Umfang zugelegt hat, zeigt sich natürlich vor allem bei der Durchsicht der zahlreichen Modi. Dabei finden sich unter dem Menüpunk „Standard“ die A- und B-Modi des Originals wieder, nun als „Marathon“ und „Barrikade“ betitelt, die sich sehr gut zum Einstieg in das grundsätzliche Spielprinzip eignen. Euer Spielfeld befindet sich auf dem Touchscreen, auf dem Steinformationen, so genannte Tetriminos, von oben nach unten fallen. Diese Tetriminios bestehen immer aus insgesamt vier einzelnen Steinen und können auf Wunsch gedreht und von links nach rechts bewegt werden sowie sofort auf dem Boden platziert werden. Hier macht sich schon eine Änderung zum Original bemerkbar, denn während die Steine mit dem Aufsetzen auf den Boden bzw. auf schon abgelegte Tetriminos früher nicht mehr bewegt werden konnten, gibt sich die NDS-Version in diesem Fall toleranter. Somit können die Gebilde auch noch gedreht werden, wenn diese schon auf einen Untergrund gestoßen sind. Das klappt jedoch nicht mehr, wenn sie erst einmal komplett ablegt worden sind (was mit einem kleinen grafischen Effekt angezeigt wird). Spielziel ist es nach wie vor eine ununterbrochene horizontale Linie auf dem Spielfeld aufzubauen, die daraufhin punktebringend verschwindet und wieder neuen Platz schafft. Besonders viele Punkte gibt es für das gleichzeitige Auflösen von vier Reihen, was gemeinhin als „Tetris“ bezeichnet wird.

Die Geschwindigkeit mit der die Steine fallen steigt mit der Dauer immer weiter an, was es für den Spieler immer schwieriger werden lässt, in kurzer Zeit einen geeigneten Platz für den Stein finden zu können. Sollten sich die Steine immer weiter stapeln, bis diese den oberen Bildschirmrand berühren, heißt es schlussendlich Game Over. Etwas erleichtert wird euch das ganze Geschehen bei Tetris DS durch eine Anzeige der kommenden sechs Steine (im Original wurde nur der nächste Stein verraten) und der Vorratbox: Passt euch ein gerade von oben sausender Stein so gar nicht ins schön geplante Konzept, kann dieser per Druck auf eine der beiden Schultertasten in eine Vorratsbox abgelegt und bei Bedarf gegen einen anderen gerade auftauchenden Stein getauscht werden. Diese Aktion ist nicht zweimal hintereinander möglich, ansonsten wäre die Luft aus dem Konzept raus.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Leserwertung:
8.2