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The Legend of Zelda: Phantom Hourglass

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 Spiel-Infos: The Legend of Zelda: Phantom Hourglass
Legend of Zelda: Phantom Hourglass Boxart Name: The Legend of Zelda: Phantom Hourglass (EUR)
Entwickler: Nintendo EAD - SDG Aonuma
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 19. Oktober 2007
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1-2
Features:
Nintendo Wi-Fi Connection
Eiji Aonuma und sein (inzwischen zwei Gruppen zählendes) Zelda-Team sind nicht zu beneiden. Auf der einen Seite verlangen die verwöhnten Zelda-Fans ständig nach neuem Futter. Auf der anderen Seite werden die Beschwerden über fehlende Innovationen innerhalb der über 20 Jahre alten Reihe, und hier liegt die Krux, mit jedem Teil lauter. Ein nun schon älteres Zitat aus dem Munde Satoru Iwatas, der zu GameCube-Zeiten genervt anmerkte, er würde den Koch für längst satte Gäste spielen, ist hier nicht Fehl am Platz. Wohl auch deswegen und weil das eigentliche Zelda-Team bis vor einem Jahr noch vollständig mit Twilight Princess ausgelastet war, darf die Truppe um den Mehrspieler-Kracher Four Swords Adventure mit The Legend of Zelda: Phantom Hourglass ihren Serieneinstand feiern und dem alt gedienten Urvater aller modernen Action-Adventures neues Leben einhauchen.

Geister-Piraten oder Piraten-Geister?
Wir erinnern uns: Am Ende von The Wind Waker besiegte der junge Link (einmal mehr) Erzfeind Ganondorf. Die letzten Momente des Abspanns zeigten unseren Helden, wie er zusammen mit Piratenwildfang Tetra (aka die wiedergeborene Prinzessin Zelda) und ihrer Crew erneut auf die Weiten des Meeres segelte, zu neuen, unbekannten Ländern.
An diesem Punkt setzt auch schon Phantom Hourglass ein, nachdem Crewmitglied Nico die vergangene Geschichte mit selbst bemalten Holztafeln noch einmal Revue passieren ließ. Kaum sind die letzten Worte verhallt, taucht urplötzlich ein abgewracktes Piratenschiff wie aus dem Nichts auf und stellt die versammelte Mannschaft vor einen Rätsel. Doch Tetra riecht bereits einen fetten Schatz, verschwendet keine weitere Sekunde und springt direkt auf das Schiff. Als plötzlich ein Schrei durch die von Nebel durchzogene Luft dringt, ist Link sofort klar, dass hier gerade etwas aus dem Ruder läuft. Er setzt zum Sprung auf das in Bewegung gesetzte Geisterschiff an, landet aber in letzter Sekunde im Wasser und verliert das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kommt, wird er von einer Fee namens Ciela angesprochen, die sich Link freundlicherweise anschließt und damit die Rolle von Navi und Taya aus vorangegangenen Episoden der Zelda-Serie einnimmt. Die hilfreiche und an Amnesie leidende Fee führt euch schnurstracks zum Dorfältesten der kleinen, bewohnten Insel. Dieser sieht, nach Anhörung des ganzen Schlamassels, nur eine Chance für die Rettung Tetras: Link muss die mächtigen Geister des Mutes, der Kraft und der Weisheit finden und damit die Mächte des Schiffes bannen. Hinweise zu den Aufenthaltsorten der Tempel, in deren Gemäuern die drei Geister weilen, finden sich jedoch nur im Tempel des Meereskönigs.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.0