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Animal Crossing: Wild World

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 Spiel-Infos: Animal Crossing: Wild World
Animal Crossing: Wild World Boxart Name: Animal Crossing: Wild World
Entwickler: Nintendo EAD - SDG2 (Katsuya Eguchi)
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 31. März 2006
Genre: Simulation
Spieler: tba
Features:
tba
Die Erfüllung eines Traumes
Es war an einem Tag im Sommer des Jahres 1995, als Shigeru Miyamoto und Takashi Tezuka zusammen einem interessanten Gespräch frönten: Super Mario World 2 – Yoshis Island stand kurz vor der überraschenden Enthüllung und die ersten Arbeiten an einem 3D Mario waren ebenfalls angelaufen. Und so unterhielten sich die beiden über eine Möglichkeit, abseits von der bevorstehenden Revolution der 3D Spiele, eine Art neues Gameplay zu schaffen. Da kamen Herrn Tezuka die ersten Worte über eine Art „Lebenssimulation“ über die Lippen. Der Spieler sollte die Möglichkeit haben, virtuell in einem kleinen Dorf zu leben. Jeden Tag sei etwas zu tun – man könnte arbeiten gehen und dadurch Geld verdienen. Dadurch wäre es dann möglich, als Belohnung den virtuellen Konsum genießen. Oder falls man dazu keine Lust hätte, könnte man auch gleich faul in der Hängematte liegen bleiben. Auch Pflanzen dürften nach belieben gepflanzt werden können und gedeihen, das Wetter sich in einem schnellen Wechsel verändern usw. Aber vor allem die Kommunikation stand ganz oben auf der Wunschliste, da man in einem Dorf voller redseliger Tiere sein Dasein fristen sollte. Aber das Beste war, dass angedacht war, dass alles in Echtzeit ablief – wird beim Spieler gerade Weihnachten gefeiert und draußen ist es schon dunkel, passiere auch dies im Spiel gerade.
Sofort war Miyamoto von dieser Idee begeistert und sah das Spiel wie gemacht für das schon damals geplante 64DD, einer Disc Drive Erweiterung für das Nintendo 64, dessen größerer Speicherplatz (und dazu die Wiederbeschreibbarkeit) die hohen Anforderungen erfüllen sollte. Jedoch, was nur wenige Wissen: Dieses Spiel sollte außerdem Nintendos Weg ins Gebiet des Online Spielens ebnen, eine Tatsache die heute für einige die neidisch Richtung Xbox Live schielen geradezu wie ein Scherz wirkt.

Wolken ziehen auf
Aber vieles kam anders: So wurde das 64DD immer wieder verschoben, und man rang sich dazu durch das Spiel auf Modul zu veröffentlichen. Auch die Online Verbindung fiel damit der Schere zum Opfer, aber da sich dass 64DD nach vielen Verschiebungen sowieso als der erwartende Ladenhüter herausstellte, war dies die richtige Endscheidung. So erschien letztendlich das Spiel „Doubutsu no Mori“ (Animal Forest) in Japan. Zur Überraschung vieler stelle sich das Spiel als ein beachtlicher Erfolg für das schon längst sterbende Nintendo 64 heraus. Schon kurze Zeit später wurde eine Version für Nintendos neustes Flagschiff, dem GameCube, angekündigt. Erstmals sprach man ebenso von einem möglichen Release außerhalb des Land des Lächelns. So erschien Doubutsu no Mori + nicht nur im Dezember 2001 in Japan, sondern auch im September 2002 als „Animal Crossing“ in den USA. Ein Drama wurde nun der Europa Release: Immer wieder wurde der Titel von den Listen gestrichen, dann gab es wieder Überlegungen ihn doch noch zu veröffentlichen - und dies im ständigen Wechsel. Letztendlich kam Animal Crossing im September 2004 endlich nach Europa und damit auch nach Deutschland und fand sofort einen begeisterten Fankreis. So dürfte es nicht verwunderlich sein, dass die Freude auf die erste wahre Fortsetzung stärker den je ist.

Ein erstes Zeichen
Animal Crossing DS wurde das erste Mal in Form eines kleinen Videos auf der E3 04 gezeigt. Dort schaute das Spiel fast 1:1 wie die GameCube Version aus und man kann annehmen dass es sich hierbei nur um einen „Testballon“ handelte. Aber auch dort konnte man schon die Nutzung der Features des DS erkennen: So sah man die Spielfigur beim Besuch der beiden Igel Schwestern und dem schneidern eines neuen Kleidungsstücks, wobei dieses dank des Touchscreens bedeutend besser zu meistern sein wird, als im Vorgänger. Begab man sich nach draußen in die Natur, wurde auf dem oberen Bildschirm des DS das Spielgeschehen gezeigt, während auf dem unteren Tochscreen eine Art ständiges Keyboard eingeblendet worden ist. Dies sollte vor allem bei den Konversationen mit den verschiedenen Tieren zur Geltung kommen und die „Ja“ „Nein“ Methode von früher etwas entstauben. Ansonsten waren dieselben Dinge zu sehen, die schon Animal Crossing zu bieten hatte, inklusive dem Briefverkehr und die unzähligen Items, die man sammeln kann.
 Autor:
Oliver Sautner
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Screenshots:
Prognose:
5/5
Leserhype:
8.8