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Jam Sessions

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 Spiel-Infos: Jam Sessions
Jam Sessions Boxart Name: Jam Sessions
Entwickler: Plato
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 27. September 2007
Genre: Musik & Rythmus
Spieler: 1
Features:
externer Lautsprecheranschluss
Casual-Games lautet der neue Trend der Videospiel-Branche. Möglichst simple Spiele, die jeden begeistern sollen, ob jung oder alt. Auf dem Nintendo DS gibt es schon einige dieser Spiele zu begutachten und diese verkaufen sich bisher bestens. Spitzenreiter ist dabei mal wieder Nintendo mit Dr. Kawashimas Gehirnjogging. Das Spiel befindet sich seit Markteinführung vor rund einem Jahr dauerhaft in den Top 10 der deutschen Verkaufscharts. Auch Ubisoft scheint diesen Trend nun für sich entdeckt zu haben und präsentierte anlässlich der Ubidays 2007 eine ordentliche Anzahl an „Games for Everyone“. Die ersten davon werden bereits im September erscheinen und darunter befindet sich auch Jam Sessions von Entwickler Plato. Diese konnten bereits vor einigen Monaten mit English Training für den Nintendo DS erste Erfahrungen sammeln.

Saitenmeister
Jam Sessions ist eigentlich die Umsetzung des japanischen Musikspiels Hiite Utaeru DS Guitar M-06, nur eben mit eher westlich orientierten Songs. Diese Idee scheint auf den ersten Blick nicht neu zu sein, denn die Guitar Hero-Serie simuliert ebenso das (E-)Gitarrenspiel. Doch wenn ihr zum ersten Mal Hand an Jam Sessions legt, enthüllt sich vor euch ein vollkommen anderes Spielkonzept.
Das Spiel wird euch in der Vollversion, die im September 2007 hierzulande erscheinen soll, vier unterschiedliche Spielmodi bieten. Neben einem Tutorial, bei dem euch explizit die Kontrolle erklärt wird, gibt es noch einen Warm-Up Modus, einen Free Play Modus und die Hauptkategorie „Songs“. Da sich die ersten drei Modi von selbst erklären dürften, gehen wir nun also auf den Hauptmodus ein. Hier stehen euch zunächst einmal eine Reihe von lizenzierten Liedern zur Auswahl (Liste der Songs und Interpreten folgt am Ende der Vorschau). Wir entscheiden uns für eines der eher einfacheren Lieder und wählen Bob Marleys „No Woman no Cry“. Bevor ihr nun selber loslegt, solltet ihr zunächst eine Demoversion des Liedes abspielen lassen, damit ihr das ungefähre Tempo einschätzen könnt. Habt ihr euch den Rhythmus gemerkt, kann es eigentlich losgehen und hier beginnt das Unerwartete. Anstatt einer Melodie im Hintergrund zu folgen oder zu einem bestimmten Zeitpunkt die richtige Note zu treffen, seid ihr völlig auf euch alleine gestellt, ohne irgendwelche Zeitvorgaben. Auf dem oberen Bildschirm könnt ihr sehen, welchen Ton ihr spielen sollt und wie. Dies sieht dann zum Beispiel so aus, dass links am Rand die Note „B“ steht und entweder ein Pfeil nach oben oder nach unten zeigt. Die einzelnen Noten  befinden sich auf den acht Richtungen des Steuerkreuzes. Haltet ihr nun die entsprechende Note mit der linken Hand gedrückt (Linkshändler können nach einer Umstellung auch mit den Buttons hantieren), müsst ihr nur mit dem Stylus auf dem Touchscreen nach unten bzw. nach oben streichen. Auf dem Touchscreen befinden sich nämlich die Saiten eurer Gitarre. Da ihr das Tempo selber bestimmen könnt, sollte es zu wenig Überforderungen kommen, allerdings kann euch somit dennoch der Rhythmus des Liedes abhanden kommen.
 Autor:
Stefan Böhne
Vorschau
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Screenshots:
Prognose:
3/5
Leserhype:
-