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Lostmagic

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 Spiel-Infos: Lostmagic
Lostmagic Boxart Name: Lostmagic
Entwickler: Taito
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 27. April 2006
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1-2
Features:
Nintendo Wi-Fi Connection
Nintendo wollte die Spielewelt verändern und sie uns neu erleben lassen. Mit zwei Bildschirmen und Touchsteuerung gelang tatsächlich der große Wurf – zumindest kommerziell. Allerdings sind nur wenige Titel wirklich originell. Im April lässt Taito den Westen an seiner Neuinterpretation des Genres Rollenspiel teilhaben. Wir konnten dank Ubisoft bereits jetzt einen Blick auf eine deutsche Vorabversion von Lostmagic werfen.

Altes Eisen…
Der erste Eindruck soll ja meist der wichtigste sein. Dieser fällt bei Lostmagic allerdings nicht unbedingt positiv aus. Unspektakuläre Grafik wäre ja nicht das Schlimmste, wenn aber die Story bei einem Rollenspiel nicht packen kann, läuft irgendetwas falsch. Im Falle von Taitos Werk will die Diva des Zwielichts die Welt neu formen u nd dafür müssen die Menschen dran glauben. Damit diese schier unglaubliche Kraft des Schöpfers nicht in einer einzigen Hand liegt, wurde sie a uf sieben Zauberstäbe verteilt. Sieben Weise gibt es, die diese beschützen. Die Diva selbst ist eine der Weisen, aber sie ist eben sehr zwielichtig und mag die Menschen auch nicht besonders. Das Spiel steigt ein, als die herrschsüchtige Dame bereits ihr fünftes Opfer auserkoren hat. Der Weiße Bischof ist der stärkste und gütigste Weise, aber auch er bleibt chancenlos. Doch kurz vor seiner Niederlage sendet er seinen Stab an seinen Sohn, der bei einer alten Frau im Wald aufwächst. Die Geschichte wird sehr dramatisch in einzigartigen Dialogen zwischen zwei statischen Artworks mit preisverdächtiger Musik dargebracht. Wer die Ironie findet, darf sie gern behalten.

…rostet nicht
Nun zieht der kleine Junge also über ein Wegesystem von einem Ziel zum nächsten, um die Welt zu retten. Neben festen Ereignissen auf bestimmten Wegpunkten, gibt es auf allen anderen Zufallskämpfe. Damit wird der ansonsten lineare Spielablauf aufgelockert. Große Freunde von typischen Dörfern und Händlern werden aber enttäuscht – darauf hat Taito bei Lostmagic großzügig verzichtet. Findet ein Kampf statt, wechselt die Ansicht und eine Karte, in der sich frei und in Echtzeit bewegt werden kann, erscheint. Im oberen Fenster werden Energie- und Magiestatus sowie die Zeit, die noch verbleibt bis die Siegesbedingung erfüllt ist, angezeigt. In der Regel besteht die Aufgabe darin, einfach alle Monster innerhalb des Zeitlimits zu vernichten. Manchmal müssen aber beispielsweise auch andere Figuren verteidigt werden. Feinde, dass kann an dieser Stelle lobend erwähnt werden, sehen nicht alle gleich auch, sondern passen sich den abwechslungsreichen Regionen der Welt an.

Bosskämpfe zeichnen sich dafür allerdings kaum durch Besonderheiten gegenüber gewöhnlichen Schlachten aus. Dank der Zufallskämpfe ist es auch möglich, den eigenen Charakter unabhängig vom Fortlauf der Geschichte weiter zu entwickeln. Weniger geübte Spieler bekommen damit die Gelegenheit, gelernte Techniken zu vertiefen und den Helden zu verbessern.
 Autor:
Martin Eiser
Vorschau
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Screenshots:
Prognose:
3/5
Leserhype:
8.1