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Nintendogs

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 Spiel-Infos: Nintendogs
Nintendogs: Dackel & Freunde Boxart Name: Nintendogs
Entwickler: Nintendo EAD - SDG Konno
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 07. Oktober 2005
Genre: Simulation - Virtual Pet
Spieler: 1-2
Features:
Touchscreen, Mikrofon, Wi-Fi (LAN)
Inspirationen eines Meisters
Das Leben geht manchmal einen seltsamen Weg. Sollen viele berühmte Denker und Feingeister im Schein der Kerzen oder eher banal beim Bad in der heimischen Wanne schon zu manchen Geniestreich gefunden haben, so genügte anderen einfach der Blick auf den heimischen Garten. So geschehen bei Shigeru Miyamoto, der während der Gartenarbeit auf die Idee zu Pikmin kam. Und so ist es nicht verwunderlich, dass interessierte Journalisten schon mal genauer wissen wollen, was Miyamoto so zurzeit zu Hause macht, könnte doch daraus der nächste Hit entstehen. Da gab also Miyamoto vor nun fast zwei Jahren als Auskunft in einem Interview an, dass seine Kinder bald das Haus verlassen würden. War da eine Nintendo eigene SIM Version in Anmarsch? Weiter erzählte er davon, dass er eine kleine Band gegründet hätte und seine Frau auch ab und zu als Sängerin fungieren würde. Schade, die Idee ist mit Band Brothers auch erstmal vergeben. Was bleibt also noch? Der gute Shigeru erzählte voll Begeisterung von einem kleinen Hund, der seit neusten der Familie Miyamoto angehören würde und gab gleich lachend hinzu, dass er bestimmt nicht einfach aus allen Dingen in seinem Privatleben ein Spiel machen würde. Nun ja, inzwischen ist etwas Zeit vergangen, der Nintendo DS weltweit veröffentlicht worden und der Meister scheint der Idee doch nicht ganz abgeneigt gewesen zu sein. Vorhang auf für Nintendogs!

Auf den Hund gekommen
In Nintendogs geht es grob gesagt darum, einen Hund zu hegen und zu (ver)pflegen. Dazu wählt ihr zu Beginn einen von fünf verfügbaren Welpen aus. Welche Rassen euch von Anfang an zur Auswahl stehen, wird bereits an der Ladentheke entschieden, den Nintendogs erscheint in drei verschiedenen Editionen: Da wäre zunächst die „Dackel & Freunde“-Edition, dann die "Chihuahua & Freunde"-Version und zuletzt die "Shiba & Freunde"-Variante. Egal für welche Edition sich der interessierte Spieler letztendlich entscheidet, zu Anfang müsst ihr euch erstmal das Vertrauen des Vierbeiners verdienen. Dazu gehören Streicheleinheiten genauso wie kleine Spielereien, die über den Touchscreen ausgeführt werden.
Schon hier zeigt sich, welches Gemüt euer vierbeiniger Freund hat und ob er sich lieber faul kraulen lässt oder ein Springinsfeld ist, der euch oft dazu bringt, mit ihm in der Nachbarschaft Gassi oder in den Park zu gehen. Um mit dem Hund spielen zu können, könnt ihr auf Dinge wie Bälle, Seifenblasen, Ballons, Luftmatratzen und vieles mehr zurückgreifen. Doch müsst ihr euch die exquisiteren Spielzeuge erst einmal verdienen, denn ein Miniaturhelikopter kostet nun einmal ordentlich Geld und davon habt ihr gerade zu Anfang nicht gerade viel.

Ich will der allerbeste sein…
Des Rätsels Lösung stellen Talentwettbewerbe dar. In diesen muss euer Hund in Disziplinen wie einem Hindernisparcours, aber auch durch gepflegtes Aussehen glänzen. Für das schicke Äußere sorgt regelmäßige Pflege in Form von Schaumbädern. Doch damit der beste Freund des Menschen auch ein gutes Benehmen und am besten auch einige Kunststückchen auf Lager hat, ist mehr nötig. So könnt ihr euren Hund nicht nur einen Namen geben, sondern ihm ebenfalls über das Mikrofon des Nintendo DS Kunststückchen beibringen. Das Ganze funktioniert nach folgenden Schema: Beobachtet ihr euren Hund und seht dann auf einmal wie er sich hinsetzt, erscheint ein kleines Icon auf den oberen Screen des NDS. Nun habt ihr eine kurze Zeit zur Verfügung, das Tier auf ein bestimmtes Wort zu prägen. Sprecht ihr nun das Wort „Sitz!“ in das Mikrofon, so erscheint eine Anzeige über dem Kopf des Hundes. Diesen Vorgang müsst ihr, je nach Persönlichkeit und Lernfähigkeit des Hundes, ein paar Mal wiederholen, bis er dieses Wort fest mit der Aktion assoziiert. Allerdings seid ihr nicht völlig vom Willen des Hundes abhängig, denn ihr könnt auch selbst eingreifen und ihm gezielt etwas beibringen. Drückt ihn beispielsweise per Stylus leicht zu Boden, um ihm zu vermitteln, dass er sich hinlegen soll. So könnt ihr dem Hund mehr als 15 Befehle beibringen, die sich dann auch kombinieren lassen.
 Autor:
Oliver Sautner
Vorschau
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Screenshots:
Prognose:
5/5
Leserhype:
8.1